In der Natur sind wir in einem hoch lebendigen, hoch schwingenden Raum, der uns in seiner grenzenlosen Vielfalt daran erinnert, was Menschsein eigentlich bedeutet. Ein Naturaufenthalt hebt uns immer empor. Die Natur vermittelt Hoffnung und Zuversicht. Und sie erinnert uns an unseren Auftrag hier auf der Erde. 

Um all das zu erleben, müssen wir uns allerdings auf den energetischen Raum als Ganzes einlassen. Und das geht nur über unser Fühlen. Wir werden innerlich weich und empfänglich. Sonst kann es leicht passieren, dass wir mit unserem in der Gesellschaft geprägten analytischen Blick nur auf die Zerstörung und  Probleme schauen. Dann verpassen wir das Glück!

Lass dich voller Vertrauen aus deiner inneren Quelle heraus führen

Die Natur ist der natürliche, vollkommen freie Erfahrungsraum, den wir hier auf der Erde haben, denn hier gibt es keine Erwartung an uns und es gibt auch keine beabsichtigte Beeinflussung. Wo können wir also besser in unsere innere Mitte und unseren Seins Zustand kommen jenseits jeglicher Rollen und Aufgaben, die wir in der Gesellschaft haben?

Jeder Aufenthalt in der Natur ist eine Einladung, alles im Inneren fließen zu lassen, alle Gefühle und Gedanken, die gerade da sind, liebevoll aus dem Herzen zu betrachten und sie anzunehmen. 

Foto: Fischbachtal

Fischbachtal

Innehalten und auf die Stimme des Herzens hören

Wir können in der Natur glücklich umherhüpfen, uns leicht fühlen und an das quirlige Lachen aus der Kindheit erinnern oder mal wütend und kraftvoll auf die Erde stampfen. Wir können herzhaft weinen und uns kraftlos und erschöpft an einen Baum lehnen, wir können uns auf den weichen Waldboden legen, in die Baumwipfel schauen und uns dem weichen Klangteppich der Naturgeräusche hingeben. Wir können mit der Erde, den Pflanzen und Tieren sprechen und ihnen unsere Sorgen und Ängste anvertrauen oder auch unser Glück mit ihnen teilen. Und wir können die Schönheit der Natur staunend in uns aufnehmen und uns wieder als Teil von Allem fühlen. 

Atmen wir tief und lassen alle Emotionen fließen, werden wir immer freier und klarer, immer lebendiger, immer stiller und empfänglicher. Das ist der Moment tiefer und echter Begenung – mit dir selbst, mit der Natur, mit allem was ist. Das Leben offenbart sich uns immer und überall. Es sind die leisen Töne. Wir müssen nur hinsehen – mit dem Herzen. 

Aufräumen und das eigene Licht strahlen lassen

Foto: Buche im Herbst von unten nach oben

Goldenes Buchenlaub

Aus dieser verbundenen Stille können wir immer deutlicher das Netz unseres Lebens erkennen, das geknüpft ist aus der Vergangenheit, alten Erfahrungen und Bewertungen, erlernten Konzepten und Verhaltens- und Glaubensmustern, sowie der Gegenwart und Zukunft. All das ist verwoben mit unserem natürlichen Wesen. Es erscheint manchmal verworren, doch wenn wir anfangen, genau hinzuschauen, dann können wir wieder eine natürliche und gesunde Ordnung schaffen. So erlangst du echtes Selbst-bewusst-sein und dein Licht kann sich auf ganz natürliche Weise wieder in dir ausbreiten und seinen Raum einnehmen.

Wohlbefinden kommt von Innen heraus

Du kommst wieder in Verbindung mit deinen wahrhaftigen Gefühlen wie Glück, Zufriedenheit, Liebe und Begeisterung – Gefühle, die nicht aus der Angst entstanden sind. Und du gewinnst ein großes Maß an Tiefe und Lebendigkeit für dein Leben hinzu. Deine Lebensqualität kann sich um ein Vielfaches steigern.

In der Natur können wir entschleunigen, die Stimme unseres Herzens fühlen und wieder als Wegweiser anerkennen. Wir können wieder lernen, unser Denken und Fühlen bewusst zu verbinden, und das, was wir tun, mit Liebe tun. Diese Werte dürfen wir wieder in uns verankern und uns erinnern, dass sie schon immer ein Teil von uns waren.