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	<description>mit Liebe durch die Natur</description>
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		<title>Gute Vorsätze für 2026?</title>
		<link>https://weitblickwandern.de/gute-vorsaetze-fuer-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 18:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Gehörst du zu den Menschen, die sich gute Vorsätze fürs neue Jahr machen, Ziele und Wünsche formulieren oder lässt du das Jahr einfach auf dich zukommen? Der natürliche Jahresbeginn ist erst zur Tag und Nachtgleiche im März, dann können wir alle spüren, dass wirklich etwas Neues beginnt. Doch die Gesellschaft ist auf diesen Neubeginn schon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gehörst du zu den Menschen, die sich gute Vorsätze fürs neue Jahr machen, Ziele und Wünsche formulieren oder lässt du das Jahr einfach auf dich zukommen?</p>
<p>Der natürliche Jahresbeginn ist erst zur Tag und Nachtgleiche im März, dann können wir alle spüren, dass wirklich etwas Neues beginnt. Doch die Gesellschaft ist auf diesen Neubeginn schon im Januar ausgerichtet. Das ist eine Dynamik, die wir nicht ganz an uns vorbeiziehen lassen können.<br />
Falls du für das neue Jahr Wünsche oder Vorsätze formulierst, möchte ich dir sehr gerne noch ein paar Inspirationen mitgeben.</p>
<p><span id="more-4232"></span></p>
<h2>Auf die innere Ausrichtung kommt es an</h2>
<p>Wahres Glück kommt von Innen.</p>
<p>Wie oft haben wir diesen Satz gehört. Er berührt uns, er klingt so schön, so weise und bedeutsam. Ein Hauch davon berührt sanft unser Herz wie eine kurze Erleuchtung und schon gehen wir unseren Weg weiter und schauen wieder ins Außen. Was die anderen machen, wie schlimm alles ist, wie beängstigend. Wir sind in Sorge, wie soll das alles weitergehen? Und träumen von Frieden und Liebe in der Welt.</p>
<p>Und dann? Dann sind wir von Jahr zu Jahr ent-täuscht. Der gewünschte Frieden setzt nicht ein, auch nicht der liebevolle und respektvolle Umgang mit der Erde, der Natur, den Tieren, unseren Mitmenschen, einfach der ganzen Schöpfung. Die Mächtigen spinnen weiter ihre Fäden und wir können nichts tun?</p>
<h2>Ist das Leben wirklich so?</h2>
<p>Alle, die mit mir in diesem Jahr oder auch in den vergangenen Jahren unterwegs waren, hören von mir immer wieder die Ausdrücke „Innen wie Außen“ und „verbinde dich mit deinem Atem, nimm das Außen ganz bewusst aus deinem Inneren heraus wahr“. „Fühle dich und spüre auch die Wirkung des Außen auf dein Inneres“.</p>
<p>Wir schauen alle mit einer Brille auf die Welt, die aus unserer Innenwelt heraus entstanden ist. Damit kreieren wir dann unsere Lebensrealität. Häufig geschieht das recht unbewusst und wir wundern uns, wie andere Menschen das Gleiche so anders sehen, oder dass alles ganz anders kommt, als wir es uns gewünscht haben oder es genauso kommt wie unsere größte Sorge war. Und schon bestätigen wir uns, dass das Leben gegen uns ist, das Glück den anderen vorbehalten ist, oder so oder so „ist“.</p>
<p>Solange unsere Innenwelt, also unser Seins Zustand, von unbewussten Mustern bestimmt ist, werden wir immer wieder ent-täuscht und frustriert oder sehr überrascht.</p>
<h2>Den Scheinwerfer weg vom Außen ins Innere lenken</h2>
<p>Wir alle wünschen uns Frieden in der Welt. Hast du ihn bereits in dir selbst manifestiert, in deinem Seins Zustand? Dafür müsstest du sehr genau deine Bedürfnisse kennen und sie auch nach Außen vertreten und darüber verhandeln können und genau spüren, wo du Kompromisse machen kannst und wo nicht.</p>
<p>Wie wäre es also, wenn dein erster Wunsch für das neue Jahr lautet: Ich lerne mich selbst noch viel besser kennen. Und zwar meine automatisch ablaufenden Muster und Konditionierungen sowie meine festen Überzeugungen und Glaubenssätze. Und ich öffne mich für das Ungeahnte.</p>
<p>Ich habe den Mut, alle Gefühle in mir anzunehmen, in sie hineinzufühlen und mich von ihnen neben der Freude und dem Glück auch in die dunklen, unangenehmen, mit Widerstand behafteten Bereiche hineinführen zu lassen. Denn diese gehören genauso zu mir. Ich habe den Mut, ehrlich auf meine Beziehungen zu schauen. Fühlen, klären, aufräumen, bereinigen, verabschieden und integrieren. Dafür suchen wir uns am besten Unterstützung. Das kann eine Einzelbegleitung in der Natur mit mir sein, am besten mehrere in regelmäßigen Abständen, eine Körperarbeit, Therapie etc., die Angebote sind immens. Finde, was zu dir passt.</p>
<p>Ich nenne das gerne „das Fegefeuer“, durch das wir alle hindurch müssen, früher oder später. Du wählst den Zeitpunkt. Du kannst es auch aufs nächste Leben verschieben.</p>
<h2>Hol dir deine Schöpfungskraft zurück</h2>
<p>Der wahre und tiefe Frieden wird sich dann ganz von selbst in dir einstellen. Denn in deiner Essenz bist du Frieden, bist du Liebe. Das wird sofort wieder erfahrbar, wenn die häufig einschränkenden, unbewussten Muster in uns geklärt sind. Und du dir deiner wahren Bedürfnisse bewusst bist und dafür einstehst.<br />
Wenn du innerlich geklärt bist, hat dein Licht wieder Platz, sich auszubreiten. Dann strahlst du es auch nach Außen aus, was eine enorme Wirkung auf deine Umgebung hat. Du bist dann auf natürliche Art machtvoll, SchöpferIn deiner Lebensrealität.</p>
<p>Die überall in unserer Gesellschaft geschürten Ängste, die uns im Überlebensmodus halten, finden dann keine Resonanz mehr in dir. Dann kannst du auch annehmen, dass nicht alle Menschen Frieden leben möchten. Dass sie vielleicht in diesem Leben Macht oder Ohnmacht in all ihren Facetten erfahren und kennenzulernen möchten. Das geschieht natürlich oft unbewusst. Der freie Wille liegt in unserer Natur. Diesen gilt es zu respektieren.</p>
<h2>Der Himmel auf Erden</h2>
<p>Das ist der Ausgang aus der Trennung und aus dem Leid: Und damit der Eingang in das wahre Lebensglück, der Eingang zum Himmel auf Erden. Es gibt so viel Liebe und Schönheit und Wundervolles auf dieser Erde. Stell dir vor, nur noch das würde mit dir in Resonanz gehen! Du kannst direkt anfangen.</p>
<p>Was also auch immer du dir wünschst, beginne JETZT damit, es zu leben. Diesen inneren Weg gehe ich seit vielen Jahren. Und es ist mir ein Herzensanliegen, hier Wegweiserin und Begleiterin zu sein und in Verbindung mit der Natur, mit der Unbegrenztheit und Vielfältigkeit des Seins in die Klarheit, Schönheit und Leichtigkeit zu führen.</p>
<p>Es ist die spannendste Reise, die wir unternehmen können!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sei Du der Leuchtturm in diesem Zeitenwandel</title>
		<link>https://weitblickwandern.de/sei-du-der-leuchtturm-in-diesem-zeitenwandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 11:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie geht es Euch in diesen Zeiten? Alles deutet darauf hin, dass wir uns auf weitere sehr unbeständige Zeiten einstellen können, in denen sich Vieles um uns herum verändern wird. Umso wichtiger ist es, einen ruhigen und sicheren Anker in sich zu haben, und nicht auf alles stark emotional zu reagieren. Sondern zwischen dein Sein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht es Euch in diesen Zeiten? Alles deutet darauf hin, dass wir uns auf weitere sehr unbeständige Zeiten einstellen können, in denen sich Vieles um uns herum verändern wird. Umso wichtiger ist es, einen ruhigen und sicheren Anker in sich zu haben, und nicht auf alles stark emotional zu reagieren. Sondern zwischen dein Sein in deinem Inneren und den Geschehnissen im Außen einen gewissen Abstand hineinzubringen. Nur so können wir auch klar bleiben und im Außen erkennen, was wahr ist und was nicht. Und was unsere eigenen Werte, Wünsche und Zukunftsvisionen sind und von welchen wir uns abgrenzen möchten. Das ist Selbstliebe. Und das brauchen wir dringend in diesen Zeiten!</p>
<p><span id="more-1569"></span></p>
<p>Das können wir üben, indem wir unsere eigene BeobachterIn werden &#8211; so wie es in der Praxis der Achtsamkeit vermittelt wird. Alles, was du denkst, fühlst und tust durchdringst du mit dem Licht deiner Bewusstheit, deines Gewahrseins. Das ist der Weg aus dem Leid &#8211; lehren die BuddhistInnen und viele andere WeisheitslehrerInnen schon seit Jahrhunderten. Und es ist der Weg zurück zu dir selbst, zu dem, was du wahrhaftig bist.<br />
Und ich sage nicht, dass es einfach ist. Denn es geht auch nicht darum, zu verdrängen oder gar abgestumpft zu werden oder nicht mehr hinzuschauen &#8211; wir wollen ja lebendig bleiben und unsere Lebendigkeit vielleicht sogar noch viel mehr fühlen und leben! Nur müssen wir dringend lernen, zwischen unserer eigenen menschlichen universellen Wahrheit und dem, was uns als solche von Außen suggeriert wird, zu unterscheiden.</p>
<p>Für mich ist es immer wieder die Verbindung mit meinem Herzen und die intensive zärtliche, liebevolle und kraftvolle Verbindung zur Natur und natürlich zu gleichgesinnten Menschen. Manchmal gehe ich einfach nur raus in &#8222;meinen&#8220; Wald, um eine Runde zu weinen, mich mit meiner Traurigkeit anzuvertrauen und ein bisschen Spannung loszulassen. Dann wird mir klar, dass etwas im Außen einen alten noch nicht gelösten Schmerz in mir angestoßen hat und ich bin mir selbst wieder ein Stück näher gekommen. Oder manchmal spüre ich einfach nur die Schwere und Traurigkeit der Welt.<br />
Das nächste mal fühle ich die feinen lebendigen Energien der Natur, die meinen Körper und Geist durchströmen und meine innere Freude und Liebe bestärken. Die Verbindung zur Erde und zum Himmel lässt mich immer wieder mein Urvertrauen ins Leben fühlen und ich spüre deutlich, dass Ängste und Verwirrung nur einziehen können, wenn etwas in mir eng wird, mein Verstand übernimmt und ich so die ganz natürliche Verbindung zum Leben nicht mehr fühlen kann &#8211; die in uns allen immer da ist!<br />
Lassen wir uns druchströmen von den wundervollen Kräften der Natur und uns innerlich näher kommen und festigen, um mit Liebe und Wahrhaftigkeit weiter unseren Weg zu gehen!</p>
<p>Wer sich gerne tiefer für diese Themen öffnen möchte, ist ganz herzlich willkommen in meinem <a href="https://weitblickwandern.de/seelenkreis/">Seelenkreis für Frauen</a> &#8211; neu in diesem Jahr!<br />
Wir betrachten die Schleier, die über unserer Seele liegen, erwecken unsere innere Beobachterin zum Leben, und damit unsere Liebe und Freude, die tief in uns schwingt und oft durch so Vieles überlagert ist.<br />
Das 1. Seelenkreis Wochenende im Odenwald findet vom 6. bis 8. Mai statt &#8211; &#8222;Lasst uns das Leben tanzen&#8220;. Weiter geht es dann im Juli mit der wundervollen Erfahrung draußen in der Natur zu schlafen vom 15. bis 17.07. &#8222;Uns der Natur ganz anvertrauen&#8220;.<br />
7. bis 9. Oktober &#8222;In Dankbarkeit das Leben annehmen&#8220;. 3. bis 5. Februar &#8222;Das Visionstor öffnet sich&#8220;. Die Wochenenden bauen aufeinander auf, sind aber auch einzeln buchbar. ein Ausführlicher Text dazu mit allen wichtigen Infos auf <a href="https://weitblickwandern.de/seelenkreis/">meiner Website</a>.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Zuversicht, Klarheit und Wachheit, eine gute und konstruktive Auseinandersetzung mit all dem, was die äußeren Geschehnisse in eurem Inneren auslösen und ganz viel Liebe, Hoffnung und Lebensfreude. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir unsere Realität aus unserem Innenleben heraus kreieren. Alles was da draußen geschieht, hat etwas mit uns zu tun. Natürlich nicht nur individuell, sondern auch kollektiv. Alles ist miteinander verwoben. Und dabei geht es niemals um Schuldzuweisung sondern immer um ein Erkennen.<br />
Dein Innenleben darf voller Glück und Freude sein unabhängig von dem, was im Außen geschieht. So setzt du deine Schöpferkraft ganz natürlich für Liebe und Frieden in der Welt ein.<br />
Herzensgrüße aus dem wunderschönen Odenwald<br />
Gudrun</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Große Klimakatastrophe oder Liebe für die Erde?</title>
		<link>https://weitblickwandern.de/grosse-klimakatastrophe-oder-liebe-fuer-die-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 19:55:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Erde ist für uns wie eine liebende Mutter. Sie hat alles hervorgebracht. Sie gibt uns in immer wiederkehrender Fülle alles, was wir brauchen. Sie versorgt und nährt uns tagein, tagaus. Sie macht unser aller Leben überhaupt erst möglich. Sie ist die Bühne unseres Lebens, von ihr hängt alles ab. Und dennoch haben wir Menschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erde ist für uns wie eine liebende Mutter. Sie hat alles hervorgebracht. Sie gibt uns in immer wiederkehrender Fülle alles, was wir brauchen. Sie versorgt und nährt uns tagein, tagaus. Sie macht unser aller Leben überhaupt erst möglich. Sie ist die Bühne unseres Lebens, von ihr hängt alles ab.</p>
<p>Und dennoch haben wir Menschen sie in große Bedrängnis gebracht – über so viele Jahre hinweg ausgebeutet, verletzt, missachtet und sind dabei über alle Grenzen gegangen.</p>
<p><span id="more-1266"></span>Wie kann das sein? Die Erde ist unsere fürsorgende liebende Mutter und wir sind in unserem Ursprung alle so wundervolle Wesen aus Licht und Liebe. Und doch geben wir ihr nichts davon – ihr gilt unsere Liebe nicht!</p>
<p>Ich weiß, jetzt werden beim Lesen einige innerlich protestieren und denken, ich liebe die Erde sehr! Ich nehme sie bewusst wahr, fühle mich sehr verbunden mit ihr und achte sie. Wie gut! Was ein Glück, dass es in dieser großen Welt da draußen doch noch einige und wahrscheinlich sogar richtig Viele von Euch gibt, die mit der Erde in liebender Verbindung stehen. Denn Liebe braucht sie gerade jetzt – ganz viel Liebe von möglichst vielen Menschen.</p>
<h2>Die Beziehung zur Erde ist eine Beziehung zu uns selbst, sie ist unser Spiegel</h2>
<p>Tiefe wahrhaftige Liebe ist hingebungsvolle Fürsorge – pflegen, hüten, bewahren, fördern, schützen, achten, respektieren – und zwar auf Augenhöhe. Ja, die Erde ist vollkommen lebendig, unendlich fruchtbar. Sie ist ein eigenständiges Wesen mit einer Seele.</p>
<p>Vor so vielen Jahren schon, Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden haben wir unsere liebevolle innige Beziehung zur Erde abgebrochen. Wie konnte dies geschehen? Wie konnten wir dies zulassen?</p>
<p>Die einschlägigen Geschichtsbücher geben darauf keine Antworten, wie auf so viele ganz wesentliche Fragen der menschlichen Entwicklungen. Es gibt noch heute Naturvölker in Südamerika, in denen die Menschen sich mit der Erde so innig verbunden fühlen, dass sie einen von ihnen getrennten und von außen gerichteten Blick auf die Erde gar nicht kennen. Das existiert einfach gar nicht in ihrem Bewusstsein.</p>
<p>Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, der Erde nicht nur keine liebende Ehrfurcht mehr entgegen zu bringen, sondern sie gar nicht mehr als ein eigenständiges Wesen wahrzunehmen. Auf gesellschaftlicher Ebene wird die Erde als leblose Materie betrachtet, an der man sich unendlich bedienen kann, nehmen, immer weiter nehmen. Es geht dabei immer nur um uns, um das, was wir von ihr nutzen wollen, völlig losgelöst von ihren Bedürfnissen und denen aller anderen Lebewesen. Wir haben uns über sie gestellt und beherrschen sie – doch das ist unsere menschliche Illusion, ein großer Irrtum.</p>
<h2>Wir leben in einer großen Illusion</h2>
<p>Die Leere, die in uns entstanden ist, durch die nicht mehr gefühlte Liebe zur Erde, diese Beziehungslosigkeit schwächt uns, macht uns selbst ein stückweit unlebendig, nimmt uns unendlich viel Vitalität, bringt unsere Körper und Seelen ins Ungleichgewicht und macht uns krank. Und sogar daran haben wir uns gewöhnt – krank zu sein. Das gehört doch zum Leben dazu, das ist doch ganz normal.</p>
<p>Ich sage: Gesundheit ist etwas vollkommen Natürliches! Eine provokante These in unserer heutigen Zeit. Daran sehen wir, wie weit wir von unserem natürlichen Sein entfernt sind. Die Statistiken von schlimmen, lebensgefährlichen, chronischen Krankheiten lesen sich wie ein Alptraum-Tagebuch. Wir nehmen gar nicht mehr wahr, wie unnatürlich das ist, weil das ja alles ganz normal geworden ist.</p>
<p>Eine weise Frau hat vor Jahren mal zu mir gesagt: „Alle Menschen wollen, dass es ihnen gut geht. Doch wie soll das gehen, wenn es der Erde nicht gut geht?“</p>
<p>Die Sehnsucht nach einer innigen Beziehung zur Natur, zur Erde, zu unserer eigenen inneren Natur ist in vielen Menschen immens groß geworden. Manche können diese Sehnsucht nach liebevoller Verbindung klar in sich erkennen, andere haben sie unbewusst und dennoch ist diese bohrende Sehnsucht nach irgendetwas da. Es wird immer dringlicher – wie gesagt, die Erde ist in große Bedrängnis geraten.</p>
<p>Nun fällt uns aber etwa dabei nichts besseres ein, als auf den von unseren Regierungen inszenierten Klimakrisen-Hype aufzuspringen? Ist das unser Weg zu Heilung? Tatsächlich?</p>
<p>Wie wir alle wissen, ist der Kern dieser ganzen Klimawandel-Geschichte das Co2. Und alle Maßnahmen, die da demnächst in großem Stil angeschoben werden sollen, haben genau das im Fokus: die Reduzierung des menschengemachten Co2 in der Atmosphäre. Damit die Erde sich nicht weiter erwärmt. Katastrophale Szenarien werden in den buntesten bzw. schwärzesten Bildern ausgemalt und uns schon seit einigen Jahren in den Medien präsentiert. Wiedermal wird unsere Angst angesprochen. Umweltpolitik wird reduziert auf Klimapolitik.</p>
<h2>Klimapolitik verschleiert, dass wir eine ganz andere Umweltpolitik brauchen</h2>
<p>Können wir wirklich das Klima eines ganzen Planeten beeinflussen und massiv durcheinanderbringen?</p>
<p>Ist der Klimawandel überhaupt menschengemacht? So viele ExpertInnen streiten darüber. Und doch soll er von einer neuen Regierung ab September ganz hoch auf die Fahne geschrieben werden. Er soll sozusagen die völlige Umgestaltung der Gesellschaft einleiten. Interessant auch, dass wir zum Gelingen eine globale Strategie brauchen. Damit wird uns für eigenständiges Agieren mehr und mehr die Selbstbestimmung genommen.</p>
<p>Das Spannende beim Klimawandelthema finde ich: CO2 in der Luft draußen kann niemand sehen oder fühlen oder auf irgendeiner anderen Bewusstseinsebene wahrnehmen. Es ist quasi vollkommen unsichtbar, wenn man nicht gerade ein Messgerät dabei hat. Wir als „Normalmenschen“ können uns das also nur von vermeintlichen ExpertInnen erklären lassen. Wir sind also bei diesem Thema, das ja demnächst einen immer größer werdenden Teil des öffentlichen Lebens bestimmen soll, vollkommen abhängig von der Einschätzung und der Berichterstattung anderer. Etwas, das wir als MitbürgerInnen nicht sehen und wahrnehmen können, andere, eine kleine Minderheit aber doch, das ist natürlich ein riesiges Machtinstrument. Mich macht das sehr nachdenklich.</p>
<h2>Die Erde ist eingebunden in ein unendliches Universum und hat ihre ganz eigenen Zyklen</h2>
<p>Resümierend können wir wohl sagen, dass sich die Erde seit geraumer Zeit erwärmt, was sie allerdings schon oft in ihrer Geschichte getan hat – das darf man in der Öffentlichkeit wahrscheinlich kaum noch sagen. Das Thema ist hoch umstritten. Trotzdem wird es von den Medien und zum Teil auch von der Politik regelrecht gehypt – klimaneutral, klimafreundlich – all die Zertifizierungen, die es plötzlich gibt. Ja, man hört es einfach überall. Jetzt müssen wir alle zusammenhalten, um das Klima zu retten! Und zufälligerweise wird die aktuelle Flutkatastrophe im Westen Deutschlands sofort dem Klimawandel zugeschrieben, medial und politisch ausgeschlachtet. Man könnte auch sagen, dass das immense Leid all der betroffenen Menschen eben mal für das eiskalte berechnende Ego zur Machterhaltung missbraucht wird. Wer da seine Macht erhalten will – da müssen wir auch genau hinschauen. Immerhin hat der Deutsche Wetterdienst den Klimawandel nicht als Flut-Ursache ausgemacht (siehe Presse Augsburg, 17. Juli 2021) bzw. das ganz deutlich in Frage gestellt.</p>
<p>Sehr bemerkenswert in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass seit einigen Monaten ab und zu in den gängigen Tageszeitungen Hinweise auftauchen, dass schon seit vielen Jahren an der Manipulation von Wetter gearbeitet wird und dass da schon viel mehr, als wir ahnen, umgesetzt wird. In den alternativen Medien gibt es schon seit Jahren zahlreiche Informationskanäle, die über Wettermanipulation berichten. Ich fand das auch irgendwann vor Jahren, als ich zum ersten mal davon hörte, abstrus und hatte keine Lust, mich damit jetzt auch noch zu beschäftigen. Lange habe ich das Thema erst mal weggeschoben (die berühmte „auf dem Sofa liegen bleiben wollen Mentalität“) und irgendwann war es dann soweit: Ich konnte mich davor nicht mehr verschließen, musste hinschauen. Eine kurze Einführung zu diesem Thema gibt es zum Beispiel in der ZDF Terra X Fernsehsendung <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ay31-KL87hc" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wettermacher&#8220;.<br />
</a></p>
<p>Wir Menschen gehen also soweit, dass wir herumpfuschen an diesen hochkomplexen Abläufen von Wetter. Auch wenn wir noch so viel messen und berechnen, werden wir die Folgen allein dieser Störungen niemals vollständig erfassen können. Und natürlich stehen auch hier wieder Interessen dahinter.</p>
<h2>Klimapolitik ist Augenwischerei</h2>
<p>Bei der ganzen Klimadebatte frage ich mich: Wo bleibt da eigentlich unsere liebevolle und fürsorgliche Verbindung zur Erde und all das, was diese liebende Haltung mit sich bringt? Wo bleibt der große Paradigmenwechsel? Solange unsere Maßnahmen aus unserer gewohnten Perspektive heraus kommen, dass wir als Menschen im Zentrum des Geschehens stehen und über alle Lebewesen und die Erde verfügen können, solange werden auch gutgemeinte Initiativen nichts wirklich Wesentliches verändern können. Letztendlich ist es alles Augenwischerei. Und hierbei spreche ich natürlich von den großen gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen. Im Kleinen gibt es schon lange und immer mehr tolle Projekte, Ideen und Visionen, die aus der Verbindung mit Allem heraus entstanden sind – so Vieles ist schon da!</p>
<p>Wir dürfen unsere ganze innere Haltung wieder geraderücken. Nicht wir bestimmen über alles, nein! Wir Menschen sind Wesen neben vielen anderen Wesen hier auf der Erde.</p>
<h2>Unser Einfluss auf die Umwelt ist immens</h2>
<p>Waren da nicht gewisse Themen, die glasklar erkennbar sind, ganz greifbar, hoch dringlich und die wir dringend mal angehen sollten? Oder ist das etwa alles im Klimapaket mit verpackt? Wohl kaum!</p>
<p>Wenn wir die Erde wirklich behüten und bewahren möchten, so wie alle Lebewesen und natürlich auch uns selbst, und mit allem in Einklang leben möchten, dann fängt das erst mal in unserem eigenen Bewusstsein an. Alles andere wäre in dieser hochkomplexen Welt nur blinder Aktivismus. Und schon gar nicht wird es eine einfache Lösung geben, der wir nur folgen müssen.</p>
<p>Da alles mit allem zusammenhängt, brauchen wir ganz viel Liebe und Intuition – also die Verbindung zu unserer inneren Weisheit oder unserem höheren Selbst oder wie auch immer du das für dich nennst, und Feingefühl. Und damit können wir alle sofort in diesem Moment anfangen. Wie wunderbar! Wir müssen nicht verzweifeln, weil die Probleme so unlösbar groß erscheinen oder weil wir als Einzelne da sowieso nichts machen können, außer ein bisschen Müll trennen, der häufig wieder zusammengeworfen wird, oder anstatt recycelt ins Ausland verkauft wird und sich in den Weltmeeren wiederfindet, außer Biogemüse essen, das häufig aus Spanien kommt und dort ganze Landstriche vertrocknen lässt und von Billiglohnkräften, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, angebaut wird, oder Fahrrad fahren und vielleicht E-Bike, weil wir auf dem hügeligen Land wohnen, im Hinterkopf wissend, dass alle Batterien und Akkus voller chemischer Substanzen stecken und wichtiger seltener Rohstoffe, die zum Teil unter prekärsten Bedingungen von Kindern abgebaut werden &#8211; und wir wieder nur ohnmächtig vor diesen Kreisläufen in die Knie gehen und zusammensacken. Nein!</p>
<h2>Zu unserer wahren Größe aufrichten</h2>
<p>Wir können, dürfen und müssen uns sogar wieder aufrichten und Schritt für Schritt unsere wahre Größe einnehmen. Wach, hellwach werden, aufrecht durch die Welt gehen, schauen, staunen und hinterfragen, ganz viel hinterfragen und mit unserem Fühlen und Wahrnehmen vollkommen hier in diesem Moment sein. Denn sonst entgeht uns das Wesentliche.</p>
<p>Fühlst du gerade jetzt, wenn du das liest, dein Herz? Fühlst du die Erde unter deinen Füßen, fühlst du sie wirklich, diesen wunderbaren großartigen Planeten?</p>
<p>Wo und für was fühlst du Liebe? Fließt sie einfach tagtäglich durch dich hindurch und du wachst schon morgens mit einem wohligen Gefühl in dir auf, oder versteckt sie sich hinter einer Schale und lugt nur ab und zu vorsichtig hervor?</p>
<p>Gehe auf die Spur, erforsche und versuche einfach, jeden Tag immer mal wieder die Erde zu fühlen und mit ihr Kontakt aufzunehmen. Wenn wir eine liebevolle Beziehung zu etwas aufbauen wollen, was wir lange Zeit verdrängt und sogar verletzt haben, brauchen wir viel Geduld!</p>
<h2>Die Erde fühlen</h2>
<p>Also probiere das doch mal aus, ein paar Tage, ein paar Wochen, ein paar Monate, einfach mehrmals täglich an die Erde zu denken, vielleicht mit ihr zu sprechen und sie auch zu fühlen. Ich verspreche dir, es wird sehr spannend sein, was sich in dir entwickeln wird, wenn es dir gelingt, diese Liebe wieder fließen zu lassen. Und ganz nebenbei: Du tust dabei etwas Großes für dich und etwas Großes für die Erde. Unendlich viel mehr als du vielleicht ahnst.</p>
<p>Vielleicht spürst du auch – und das kann man nur fühlen und wahrnehmen und nicht mit dem Verstand erfassen – dass deine liebevollen Energien sich in ein großes Feld einweben und mit aber Millionen von anderen liebevollen Energien zusammen schwingen – wir können es auch das kollektive Feld nennen. Dadurch kommen wir auf eine ganz andere Bewusstseinsebene und daraus, nur daraus kann ein neues, herzverbundenes, lebensbejahendes kollektives Handeln entstehen. Dann wissen wir ganz genau, was es zu tun gibt und wo wir anfangen müssen.</p>
<h2>Verantwortung annehmen&#8230;</h2>
<p>Klar, ich verstehe, es wäre so einfach, jetzt im September einfach die Partei zu wählen, die vorgibt, sich um all die Natur- und Umweltthemen zu kümmern. Wir hätten zumindest unser schlechtes Gewissen beruhigt und hätten das Gefühl, einen Schritt in die richtige Richtung unternommen zu haben. Für eine Weile könnten wir uns bequem auf dem Sofa zurücklehnen. Herrlich!</p>
<p>Ja, ich verstehe, es wäre so praktisch, wenn wir all diese so schwierig erscheinenden Aufgaben an andere übergeben könnten, die sich ausweisen, dafür ExpertInnen zu sein. Wir sind so müde und erschöpft, jetzt gab es doch gerade erst diese große Krise oder gibt noch immer und wir wollen doch einfach mal nur ganz in Ruhe leben. Können wir denn nicht einfach erst mal eine Weile gemütlich vor uns hinleben und andere kümmern sich schon mal darum? Wir machen auch alles ganz brav mit und folgen allen Anweisungen.</p>
<h2>&#8230;und damit unserer eigenen inneren Natur folgen</h2>
<p>Mit dieser inneren Haltung verdrehen wir allerdings mächtig etwas in uns, in unserer eigenen inneren Natur! Und der Genuss auf dem bequemen Sofa wird gar nicht so wundervoll sein, wie wir ihn uns ausgemalt haben.</p>
<p>Wir bleiben in einer unbewussten oder auch kindlichen Haltung stecken – Mama und Papa richten das und ich geh spielen. Eigentlich wollen wir in gewisser Hinsicht doch fast alle spielen gehen, wir wollen in einer heilen, glücklichen und fröhlichen Welt leben und unser Sein genießen. Und dabei aus unserem Innersten heraus etwas zu dieser immer schöner werdenden Welt beitragen. Wunderbar! Das entspricht auch unserer inneren Natur. Dafür müssen wir aber erst mal erkennen, dass Mama und Papa es leider nicht gut mit uns meinen. Frei sein, heißt Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Wenn ich mir die Menschen anschaue, die uns regieren, die im öffentlichen Leben wichtige Positionen bekleiden, geschweige denn die zahlreichen Menschen und Interessen, die wie unsichtbar dahinter stehen, dann sehe ich da kaum eine Person, die wirklich aus dem Herzen spricht, aus einer Liebe zum Leben heraus, zu sich selbst und zu allen anderen Wesen. Ich sehe ausgerechnet überall dort, wo sich wichtige Entscheidungstragende zeigen, Menschen mit verschlossenen Gesichtern, manchmal regelrechten Masken oder trüben, leblos erscheinenden Augen. So nehme ich das wahr. Oder Menschen, die sich modern, attraktiv und lachend zeigen, sind noch lange nicht warmherzig und fürsorglich. Der äußere Schein kann oft leicht trügen wie wir alle wissen. Man muss immer ganz genau hinschauen. Sonst übersieht man die wichtigen Details.</p>
<p>Uns bleibt also nichts anderes übrig, als Erwachsen zu werden und uns von dem herrlich bequemen Sofaplatz noch mal zu erheben. Das hört sich erst mal ziemlich unbequem an, ist aber eine tolle Sache. Erwachsen werden heißt, ‚Mama und Papa‘ zu hinterfragen, sie mal aus einer Metaebene heraus zu betrachten, dem bisher selbstverständlich Hingenommenen mal auf den Grund zu gehen. Und nach seiner eigenen Wahrheit zu forschen. Und in diesem gesamtgesellschaftlichen Fall ist leider zu erkennen, dass sie es nicht gut mit uns meinen, weder mit der Erde, noch mit den Tieren und Pflanzen noch mit uns. Sähe unser Leben hier auf dieser Erde sonst nicht vollkommen anders aus?</p>
<h2>Unsere Sehnsucht wird instrumentalisiert</h2>
<p>Das riesige Vakuum, das durch ein verschlossenes Herz und die damit einhergehende Trennung entstanden ist, muss irgendwie gefüllt werden – und was eignet sich dafür mehr als Geld und Macht? Manchen reicht Geld, manche brauchen die Macht, meisten aber gehen Geld und Macht Hand in Hand. Das Ego bläst sich auf und versucht, das Vakuum zu füllen. Machtstreben ist reines Ego und Ego ist das Gegenteil von Liebe. Ego ist kalt und berechnend und leer – und sucht deswegen zwanghaft überall nach Nahrung. Diese Machtmenschen spüren unsere Sehnsucht, mit der Natur und der Erde wieder in Einklang zu leben, unser wahres Selbst, unsere wahre Größe mit all unseren Fähigkeiten wieder zu entdecken und zu leben und greifen das auf und machen komplett ihr eigenes Ding daraus. Sie tun das, um diese starke Sehnsucht in uns für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Wir werden schön abgelenkt, mit ziemlich unwichtigen Randthemen, damit beschäftigt und auch gestresst und beängstigt und so auf einem niedrigen Energielevel gehalten. Wir werden mit negativen und angsterzeugenden Nachrichten regelrecht zugedröhnt – und dabei ganz still und leise Schritt für Schritt weiter entmachtet, während sie sich selbst Schritt für Schritt weiter ermächtigen und bereichern. Wie gesagt, Geld und Macht gehen normalerweise Hand in Hand.</p>
<p>Die Mächtigen dieser Welt haben es noch nie gut mit uns gemeint. Ich frage mich immer wieder wo eigentlich diese Gutgläubigkeit bei vielen Menschen herkommt. Aus der niedergeschriebenen Geschichte heraus ist dieses Vertrauen zumindest nicht begründet.</p>
<h2>Wo bleiben die Visionen?</h2>
<p>Wenn wir den geplanten Maßnahmen der Klimapolitik mal auf den Zahn fühlen, dann bleibt unsere natürliche menschliche Sehnsucht nach einem Leben in Einklang mit der Natur – also mit der Erde, mit allen Lebewesen und mit unserer eigenen inneren Natur &#8211; dabei ziemlich auf der Strecke.</p>
<p>Auffallend ist auch, dass quasi als erste Maßnahme die Preise von Öl und Benzin für uns Normalmenschen steigen sollen (was sie schon seit geraumer Zeit kräftig tun). Wie wir alle wissen, verdient der Staat an der <a href="https://www.buhl.de/steuernsparen/die-mineraloelsteuer/" target="_blank" rel="noopener">Mineralölsteuer</a> richtig gut mit – über 40 Milliarden Steuereinnahmen allein in 2019. Dann soll noch die CO2-Steuer hinzukommen (<a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/co2-bepreisung-1673008" target="_blank" rel="noopener">Website der Bundesregierung</a>).</p>
<p>Bemerkenswert finde ich, dass auf dem Land sehr viele Menschen auf das Auto angewiesen sind, da sich in den letzten vierzig Jahren nichts wirklich Wesentliches im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs geändert hat. Ganz offensichtlich gibt es kein Interesse daran, der Landbevölkerung eine machbare umweltschonende und gleichzeitig realistische Alternative zum Auto anzubieten. Wir erklären das immer ganz verständnisvoll &#8211; wie so Vieles &#8211; mit unterschiedlichen Parteiinteressen, den schwierigen Aufgaben, denen PolitkerInnen heutzutage gegenüberstehen, der großen Verantwortung für so viele wichtige Aufgaben. Aber stop! Eine alte Weisheit besagt: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Rückschließend können wir uns dann fragen, was wohl der Wille hinter diesem aktuellen Mobilitätsdisaster war.</p>
<p>Mit Sicherheit gibt es schon viele wunderbare Visionen und konkrete Pläne und Konzepte von Menschen, die wirklich etwas Grundsätzliches im Einklang mit der Umwelt verändern wollen. Jetzt geht es darum, dass diese Menschen gehört und gewürdigt werden.</p>
<h2>Es braucht eine ganzheitliche Umweltpolitik</h2>
<p>Wer kümmert sich um die Millionen von qualvoll eingesperrten Tieren, all deren Schmerz und Leid fließt natürlich auch ins kollektive Feld ein, das dürfen wir nicht vergessen. Wer kümmert sich um die Milliarden von Tonnen von Müll, von dem wir immer mehr anstatt weniger produzieren, wer um die weiter voranschreitende, gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen der Erde – selbst in der Tiefsee sucht man nun schon nach Rohstoffen – unsere Gier ist grenzenlos! Wer kümmert sich um die weiterhin dramatische Verschwendung dieser wertvollen Ressourcen in billigste Wegwerfartikel und andere fragwürdige Produkte, um das Konsumrad immer weiter zu drehen, wer um unsere wunderbar fruchtbaren Böden, die wir weiterhin vor allem durch die konventionelle Landwirtschaft verseuchen – sowie auch unsere Lebensmittel, und durch riesige für den zunehmenden Internethandel nötigen Lagerhallen und andere Bauten versiegeln, wer um den gigantisch steigenden Strombedarf vor allem in der Industrie, für den wir unzählige Bäume fällen und Wälder zerstückeln, Landschaften verschandeln und nicht nur tierische sondern auch menschliche Lebensräume zerstören, um sogenannte „nachhaltige“ Energie zu produzieren? Und natürlich können wir auch nicht weiterhin diese gewaltigen Mengen an schädlichen Emissionen in die Luft abgeben. Und zu guter Letzt – wer kümmert sich um unsere eigene innere Natur, die immer mehr unter Druck gerät in dieser immer künstlicher werdenden Welt, die immer fragiler und anfälliger wird und so viele gesellschaftliche Probleme nach sich zieht?</p>
<p>Und natürlich ist diese Aufzählung völlig unvollständig und du kannst hier einfach die dir dringenden Anliegen mal mit auf die To-Do-Liste schreiben.</p>
<p>Wenn ich mich einem Waldgebiet mit Windrädern nähere – ich bin ja viel im Wald unterwegs &#8211; spüre ich immer eine ganz kalte, lebensfeindliche Energie. In meiner persönlichen Inneren-Welt-Sprache nenne ich sie die dunkle Energie. Die spüre ich schon seit vielen Jahren immer dort, wo aus den Beweggründen von Geld und Macht gehandelt wurde oder wird.</p>
<h2>Einladung zu einem Experiment: Unsere Wahrnehmung erweitern</h2>
<p>Ich möchte dich zu Folgendem einladen: Tritt einen Schritt zurück und versuche für einen Moment, nicht impulsiv zu reagieren. Atme tief durch, fühle deinen Körper von Innen und lasse Spannung los. Und nun wechsel einfach mal die Perspektive – als Experiment sozusagen. Halte es mal für möglich, dass die Akteure, die in verschiedenen Bereichen das öffentliche und wirtschaftliche Leben bestimmen, es gar nicht so gut meinen mit uns und mit der Erde, dass es ihnen vielleicht doch nicht um das Wohl aller Wesen und der Erde geht. Der alt bekannten Satz „Geld regiert die Welt“ kann dabei ein guter Hinweis für uns sein, auf welche Personen im Hintergrund der Politik man auch mal schauen könnte.<br />
Wie wirken mit dieser neuen Brille all die Nachrichten im Fernsehen und in den Zeitungen auf dich? Im Hintergrund wohl wissend, dass wir alle dazu neigen, viel eher das für wahr zu halten, was unserem eigenen Weltbild entspricht.</p>
<p>So können wir Schritt für Schritt unseren Horizont erweitern, uns viel besser in die Wahrnehmung anderer Menschen hineinversetzen, offen und liebevoll und mit Respekt auf andere Menschen zugehen. Denn dieses Experiment bedeutet ja nicht, dass wir alle die gleichen Sichtweisen entwickeln sollen. Nein, deine ureigene Sicht auf die Dinge, deine dir inne wohnende Wahrheit gilt es zu entdecken. Aber eben deine und nicht eine gesamtgesellschaftlich so gerne vorgegebene.</p>
<p>Jeder Mensch ist einzigartig und wir befinden uns alle auf unserer ganze eigenen Bewusstseins- und Wahrnehmungsebene. Klar kommen wir da mit manchen Menschen so gar nicht zusammen. Doch wenn wir das wissen, müssen wir nicht streiten, sondern können liebevoll und wohlwollend aufeinander zugehen und uns ganz offen und frei austauschen.</p>
<p>Sollte es nicht die Liebe zum Leben sein, die uns die Welt, also unser Leben lenken und gestalten lässt?</p>
<p>Und zum Abschluss höre ich mir jetzt gleich noch mal das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OGm3j3Qbipc" target="_blank" rel="noopener">„Lied für die Erde“</a> von dem Berliner Singer-Songwriter Duo Berge an. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JgfRLTElfC0" target="_blank" rel="noopener">„Für die Liebe“</a> ist auch ganz wundervoll!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Aufgaben und Herausforderungen erfordern neues Bewusstsein</title>
		<link>https://weitblickwandern.de/neue-aufgaben-und-herausforderungen-erfordern-neues-bewusstsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 08:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir Menschen sind neugierig, intelligent und streben nach Entwicklung. Gerade erst am 17. Juni wurden zum siebten Mal in Folge von einer amerikanischen Firma 60 Satelliten ins All geschossen, um spätestens 2022 durch ein weltumspannendes Satellitennetzwerk ein globales Breitbandnetz zur weltweiten Internetverbindung zur Verfügung zu stellen, die noch dazu einige Millisekunden schneller als die bisherigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen sind neugierig, intelligent und streben nach Entwicklung. Gerade erst am 17. Juni wurden zum siebten Mal in Folge von einer amerikanischen Firma 60 Satelliten ins All geschossen, um spätestens 2022 durch ein weltumspannendes Satellitennetzwerk ein globales Breitbandnetz zur weltweiten Internetverbindung zur Verfügung zu stellen, die noch dazu einige Millisekunden schneller als die bisherigen Fiberglas-Verbindungen sein wird. Nützlich wäre das beispielsweise für den globalen Börsenhandel, der schnellstmöglich, mit nur Millisekunden Verzögerung, seine Daten um den Erdball schicken möchte. Oder auch für die möglichst verzögerungsarme Fernsteuerung von Fahrzeugen und Maschinen via Internet.</p>
<h2>Der Mensch möchte „hoch hinaus“</h2>
<p>Milliarden fließen in die Entwicklung neuer Technologien, ganz weit vorne die Forschung und Entwicklung zur KI (Künstliche Intelligenz) und ML (Machine Learning).</p>
<p><span id="more-1021"></span></p>
<p>Wir staunen, was im Bereich der KI jetzt schon alles möglich ist und sind uns jetzt schon vieler faszinierender und bahnbrechender Entwicklungen sicher, die unser tägliches Leben in naher Zukunft vollkommen verändern werden (<a href="https://www.spektrum.de/wissen/10-technologien-die-die-welt-veraendern/1580904" rel="noopener">Interessanter Überblick im Spektrum Artikel</a>).</p>
<p>Wir ermächtigen uns zunehmend des Raumes um uns herum – der Erde mit ihren Ressourcen, der Pflanzen und Tiere, der großen Weltmeere und auch des Weltalls, wir ermächtigen uns, über den natürlichen Kreislauf des Lebens, über das Gleichgewicht und die Ganzheit selbstverständlich zu verfügen.</p>
<p>Doch wo ist unser Entdeckungsgeist, wenn es um die Erforschung des unendlichen Raumes in uns selbst geht? Wie steht es um unsere Selbstermächtigung?</p>
<h2>Wir Menschen sind evolutionäre Wesen</h2>
<p>Was ist mit uns Menschen? Was ist mit unserer eigenen Entwicklung? Habe ich mich in meinem Menschsein weiterentwickelt, wenn ich jetzt ein Smartphone bedienen kann und digital kommuniziere?<br />
Die menschliche Entwicklung wird schon seit sehr langer Zeit meistens nur auf „äußere“ gesellschaftliche Bereiche bezogen &#8211; oder gerne auf den Bereich der Genetik, der Genome oder auf das Editing, bei dem es um die Veränderung und Optimierung unseres Erbguts geht. Doch auch das ist eine Entwicklung, auf die ich als „Normalmensch“ nicht wirklich einen Einfluss habe, sie ist auch fremdgesteuert, in der Hand weniger Expert*innen und berührt mich nicht wirklich in meinem Inneren, in meiner geistigen oder seelischen Entwicklung.</p>
<h2>Das interessanteste Forschungsobjekt sind Sie selbst</h2>
<p>Viele Menschen kommen mit den rasanten gesellschaftlichen Entwicklungen aber kaum noch hinterher, sie fühlen sich „abgehängt“ und überfordert. Andere sind mit permanenter Selbstoptimierung beschäftigt, um irgendwie den Anschluss zu schaffen.<br />
Die Erforschung unserer eigenen inneren Natur bleibt auf der Strecke, während die Welt um uns herum sich immer schneller dreht und immer künstlicher wird.<br />
Sollte eine gesunde ausgewogene Entwicklung nicht immer von innen nach außen gehen so wie sich ein Baum stets eingebunden und im Austausch mit seiner Umgebung aus einem Samenkorn entwickelt? Er bildet starke Wurzel und entfaltet gleichzeitig seine Krone. Er ist dabei immer um sein Gleichgewicht bemüht, in sich selbst und mit der Umgebung. Sonst würde ihn das nächste Unwetter einfach wegfegen.</p>
<p>In voller Eigenverantwortung hat jede und jeder von uns Einfluss auf ihr/sein Inneres und ihre/seine innere Entwicklung. Denn in uns selbst liegt unendlich viel mehr verborgen als wir vielleicht erahnen.</p>
<h2>Unsere Inneres ist das Tor zu Allem &#8211; Der Eingang zum großen Ganzen</h2>
<p>Wer hält es schon für möglich, dass wir Menschen durch eine bewusste Erweiterung der eigenen Wahrnehmung ganz neue Areale im Gehirn aktivieren und gleichzeitig in die Tiefe unseres Herzens eintauchen und im Zuge dieser Bewusstseinserweiterung vollkommen neue Ebenen des Lebens und des Miteinanders erreichen können?<br />
Wir nehmen unseren Körper, unser Leben und unsere Umwelt bisher mit unseren fünf Sinnen und in drei Dimensionen wahr. Für diese tägliche Art der Wahrnehmung brauchen wir allerdings nur einen kleinen Teil unserer Fähigkeiten und unseres Bewusstseins. Macht das nicht neugierig?<br />
Alle Weltraumforschung ist banale Spielerei im Angesicht der Unendlichkeit, die es in uns selbst zu entdecken gilt.</p>
<h2>Der Horizont ist unendlich weit</h2>
<p>Bewusstseinserweiterung heißt einfach nur: Wir erweitern unseren Horizont nach Innen und nach Außen auf allen Ebenen, also ganzheitlich. Im Kleinen machen wir das alle täglich. Das gehört zu unserem Menschsein, denn schließlich sind wir evolutionäre Wesen. Größere Bewusstseinserweiterungen können durch einschneidende Erlebnisse ausgelöst werden oder durch das bewusste Praktizieren von Meditation, Mentaltraining oder Achtsamkeit.</p>
<p>Unser Gehirn erhält Zugriff auf Teile des Unterbewusstseins, also auf Wissen und Fähigkeiten, die somit in unser Bewusstsein geholt werden. Wir können nun bewusst wahrnehmen, was vorher nur im Unbewussten vorhanden war. Dabei gibt es das kollektive sowie das individuelle Unterbewusste. Eine solche Erweiterung ist ein ganzheitlicher Prozess, denn bloßes intellektuelles Wissen reicht hier nicht aus. Alle Sinneseindrücke, Erfahrungen, Erinnerungen und Gedanken definieren unser Bewusstsein. Wir nehmen eine neue Erkenntnis auf, auf die es eine Resonanz in uns gibt, und dann müssen wir das „verdauen“, sonst gerät es ebenso schnell vielleicht einfach wieder in Vergessenheit. Ein Verdauungsprozess erfordert Zeit, Muße und Hingabe an das Neue. Das Ergebnis dieses Verdauungsprozesses ist es, dass das neue Wissen ein fest verankerter Bestandteil unserer Identität wird. Es ist Teil von uns und zeigt sich ganz selbstverständlich in unserem Denken und vor allem in unserem Handeln.</p>
<h2>Was bedeutet (gesellschaftlicher) Fortschritt für Sie?</h2>
<p>Neulich sagte ein Mann zu mir, ja, damit könne ich mich ja privat gerne beschäftigen, aber sobald man in der Welt etwas erreichen will, müsse „man“ rational, zielgerichtet, analytisch, erfolgs- und gewinnorientiert denken und handeln. Schließlich ginge es ja um den Fortschritt und wir wollen ja nicht wieder in Höhlen oder alle als einfache Bauern leben. Er selbst arbeitet als Wissenschaftler in einem Forschungsprojekt, bei dem die Entstehung der Welt erforscht wird – genau in diesen Worten sagte er es.<br />
„Fortschritt“ wovon wir in unsere Gesellschaft so gerne sprechen, ist allerdings erst mal nur ein rein linearer Begriff. Etwas „schreitet voran“, es besagt nichts über die Qualität dieses „Etwas“.</p>
<p>Aber wäre es tatsächlich mit Rückschritten verbunden, wenn wir uns unserer selbst bewusster würden und durch eine erhöhte und klare Wahrnehmung Schritt für Schritt unser Bewusstsein erweitern würden, um wieder die Ganzheit, die Vollkommenheit und die alles durchströmende Lebensenergie in allem erkennen zu können?<br />
Dies würde bedeuten, dass wir allen Mitmenschen, allen Tieren, der Natur und der Erde als lebendiges Wesen auf Augenhöhe und mit Respekt und Wertschätzung begegnen und immer um einen gesunden Austausch und ein natürliches Gleichgewicht bemüht sind. Ist dies überhaupt zu vereinbaren mit einer modernen, digitalen, hochtechnisierten Gesellschaft?</p>
<h2>Historische Schritte der gesellschaftlichen Horizonterweiterung</h2>
<p>Wir sind schon große gesellschaftliche Schritte der Horizonterweiterung gegangen. Jahrhundertelang war die vorherrschende öffentliche Meinung in der Gesellschaft, Frauen seien nicht intelligent genug und viel zu emotional, um einen Beruf zu ergreifen oder gar in der Politik mitzusprechen. Sie seien stark von Instinkten gesteuert und von Natur aus für die Geburt und Aufzucht von Nachwuchs zuständig. Tatsächlich stellte man vermeintlich fest, dass das weibliche Gehirn kleiner sei und damit war die ganze Sache eine wissenschaftlich begründete Tatsache. Natürlich wirkte diese „Erkenntnis“ als Machtinstrument, aber durch die permanente allgegenwärtige Konditionierung waren sehr viele Menschen tatsächlich zutiefst davon überzeugt und es wurde ganz selbstverständlich vom „schwachen Geschlecht“ gesprochen. Es hat lange, erstaunlich lange gedauert, bis langsam in der Bevölkerung das Bewusstsein durchsickerte, dass Frauen ebenso intelligent und vernunftbegabt wie Männer sind. Das Bewusstsein vor allem der Männer, aber auch vieler Frauen, durfte sich hier enorm erweitern. Tief im Inneren, also im Unbewussten, wussten alle Menschen das schon immer. Und wir sind gesamtgesellschaftlich (kollektiv) gesehen noch immer mit dem Verdauungsprozess dieser Bewusstseinserweiterung beschäftigt. Die Gleichberechtigung von Frauen ist noch nicht vollständig in allen Bereichen der Gesellschaft als Selbstverständlichkeit angekommen.</p>
<p>Dass alle Menschen die gleiche Menschenwürde haben unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe, „wissen“ durchaus sehr viele Menschen &#8211; aber es ist nicht ins Bewusstsein durchgesickert, es wurde nicht mit allen Konsequenzen verdaut und ist nicht Teil des eigenen Seins geworden. Es ist irgendwo auf der rationalen Ebene stecken geblieben und deswegen denken tatsächlich viele Menschen, dass sie mit Rassismus nichts zu tun haben. Sie „denken“ es. Ihr Sprechen und Handeln zeigt aber anderes. Wenn wir wirklich ehrlich in uns hineinschauen, dann erkennen wir alle in uns gewisse Vorurteile und Grenzen. Und wenn wir uns dieser bewusst sind und sie als alte Konditionierungen entlarven, dann sind wir schon einen großen Schritt weiter.</p>
<h2>Ehrfurcht vor dem Leben</h2>
<p>Auffallend bei diesem Thema ist immer wieder eine ganz bestimmte weit verbreitete Grundhaltung in unserer Gesellschaft: Wenn wir etwas nicht „wissen“, es also nicht rational analytisch in Form von erkennbarer Materie nachweisen können, dann gehen wir auch davon aus, dass es nicht existent ist.<br />
Wenn wir hier unseren Horizont nur ein klein bisschen öffnen, dann hat allein diese Veränderung unserer Haltung zur Welt schon bahnbrechende Veränderungen zur Folge. Wenn ich etwas nicht weiß und auch Google keine Antworten hat, ich etwas nicht begreifen und erfassen kann, dann darf ich nichtsdestotrotz davon ausgehen, dass da ganz Viel ist &#8211; vielleicht in einer ganz anderen Form, die weder ich und die herkömmliche Wissenschaft aktuell wahrnehmen und messen können. Und wenn ich mir bewusst mache, dass da ganz viel ist, dann ist der nächste Schritt schon, dass ich mich als einzelnes Individuum eingebunden fühlen darf in das große Ganze, das wir Leben nennen. Und das macht ehrfürchtig, dankbar und lässt mich wieder spüren, dass ich hier auf dieser Erde zu Gast bin und teilhaben darf an dem großen Rad des Lebens. Und da alles auf Resonanz basiert, verändert meine innere Haltung automatisch auch mein Leben im Außen.</p>
<h2>Voneinander lernen</h2>
<p>Auch meinen Mitmenschen darf ich ehrfürchtig begegnen, die vielleicht ganz anders sind als ich. Vielleicht gibt es Menschen, die schon andere Bereiche von ihrem Unterbewussten ins Bewusstsein geholt haben als ich – sei es absichtlich, sei es per Zufall, sei es durch ihre völlig andere Lebenserfahrung – und die nun von bestimmten Phänomenen eine ganz andere Wahrnehmung haben als ich. Oder andersherum – ich erkenne, dass eine andere Person etwas noch nicht erfahren hat, was schon längst Teil von mir geworden ist. Deswegen ist es so wichtig, sich in Gesprächen auf Augenhöhe zu treffen und der Wahrnehmung andere Menschen mit Offenheit und Neugierde zu begegnen. Und ich freue mich immer, wenn mein Gegenüber über die eigene Wahrnehmung spricht, und nicht einfach auf rationaler Ebene angelesenes Wissen weitergibt. Denn dann entsteht Nähe und es kommt zu einer Begegnung auf Herzensebene, und so kann ein wahrhaftiger Austausch stattfinden, ein voneinander lernen, ein kraftvolles Feld, von dem aus etwas entstehen kann.</p>
<h2>Staunen wie ein Kind</h2>
<p>Für viele von uns ist „klar“, dass es außerhalb der Erde kein Leben gibt. Das ist aber eine ziemlich gewagte Aussage in Bezug auf ein unendliches Universum, das wir mit unserem Verstand niemals begreifen oder erfassen werden können. Unser Verstand erfasst eine winzige Rosine in Bezug auf das, was ist. Wir wissen, dass große Teile unseres Gehirns von uns nicht aktiv genutzt werden. Wenn wir einmal tief in uns hineinlauschen, sei es in einer Meditation oder einer Achtsamkeitsübung oder ganz weit in den nächtlichen Sternenhimmel schauen, können wir vielleicht wahrnehmen, dass wir irgendwo ganz tief im Unbewussten das auch alle wissen, oder etwas ahnen. Allein die Tatsache, dass Wissenschaftler*innen immer wieder Neues erforschen und entdecken, zeigt, dass es da noch ganz viel gibt, wovon wir bewusst noch nichts wissen, was aber in irgendeiner Form existent ist und Teil des großen Ganzen ist. Bei mir hinterlässt das Staunen, Ehrfurcht und Dankbarkeit.</p>
<h2>Neue Zusammenhänge entdecken</h2>
<p>Noch immer herrscht in vielen Köpfen die Meinung vor, dass die meisten Tiere mit wenigen Ausnahmen wie vielleicht Primaten und Delphine, rein instinktgesteuert handeln. Und instinktgesteuert ist nach unserer Definition dabei auf jeden Fall etwas Minderwertiges. Doch auch wir Menschen sind oftmals ganz schön „instinktgesteuert“. Man bedenke nur, was Hormone in unserem Körper alles bewirken, welchen Einfluss sie auf unser Denken, Fühlen und Handeln haben. Wer nah mit Tieren lebt und sie beobachtet, weiß, dass jedes Tier seiner Art einen ganz eigenen Charakter hat und einzigartig ist und genauso oder ähnlich wie wir Menschen auch Emotionen kennt.</p>
<p>Manche Tiere hören auf zu essen, wenn sie in Trauer sind, andere umsorgen sich und nehmen sogar manchmal die Jungen einer anderen Art auf, wenn diese ihre Eltern verloren haben. Tiere bauen gemütliche und weiche Nester, sie kuscheln sich aneinander und tauschen Zärtlichkeiten aus, sie spielen zusammen, beschützen sich und beißen und fauchen diejenigen weg, die sie nicht mögen. Tiere kennen Angst, wenn sie gejagt werden oder im Schlachthof in der Todes-Warteschlange stehen und die Tötung ihrer Artgenossen mitansehen müssen. An dieser Stelle kann ich nur aus ganzem Herzen das Buch von Peter Wohlleben empfehlen: „Das Seelenleben der Tiere“. Dieses Buch haben viele Menschen gelesen – aber auch verinnerlicht? Ist es auf der rationalen Ebene geblieben oder wurde es tatsächlich auch verdaut, ist also in die eigene Substanz übergegangen und schwingt jetzt in unserem Fühlen, Denken und Handeln mit? Beziehen wir es nur auf die eigenen geliebten Haustiere oder darf all das auch für die rund 760 Millionen Tiere gelten, die in unserem Land ein elendes und kurzes Leben in der Massentierhaltung hinter Gittern führen? Zumindest wächst langsam aber stetig das Bewusstsein darüber.<br />
Wenn ich es für möglich halte, dass auch Tiere ein Bewusstsein haben, dann öffnet das etwas Neues in mir und ich werde ihnen in Zukunft ganz anders begegnen: offen, neugierig, auf Augenhöhe und ehrfürchtig.<br />
So wie Frauen in weiten Kreisen unseres Landes (leider immer noch mit viel zu vielen Ausnahmen) nicht mehr gezüchtigt und geschlagen werden, was jahrhundertelang ganz offiziell die Aufgabe eines Ehemanns war, können Männer ihnen nun offen und frei, neugierig und ehrfürchtig begegnen – also auf Augenhöhe.</p>
<h2>Die Natur zeigt uns die universalen Gesetze des Lebens</h2>
<p>Wir alle unterliegen also mehr oder weniger sehr stark ausgeprägten Konditionierungen, sodass wir das aller naheliegendste häufig nicht erkennen können. Hierbei gibt es natürlich ganz individuelle Konditionierungen und – wie an meinen Beispielen zu sehen ist – große kollektive Konditionierungen. Das heißt, durch die elterliche Prägung, die Erziehung, die Schule und durch die Gesellschaft wird schon bei Kindern ganz viel Wissen, Wahrnehmung und Fähigkeiten ins Unterbewusste abgespalten. Es trifft in ihrem Gegenüber nicht auf Resonanz und verkümmert somit.</p>
<p>Also könnte ich sagen: Eine Gesellschaft entscheidet, was es gibt und was es nicht gibt. Aber wer entscheidet darüber? Was wird abgespalten und was darf sein? Passiert das alles zufällig? Wir alle wissen, dass Manipulation und Gehirnwäsche schon immer große Machtinstrumente waren und sind und sich dann verselbständigen. Der Mann herrscht über die Frau, die Kirche über das Volk, der Autokrat über die Masse, die Eltern über die Kinder, der Mensch über das Tier.</p>
<h2>Halten Sie es für möglich, dass&#8230;</h2>
<p>Dieses Prinzip der Herrschaft über andere darf jetzt abgelöst werden im Erkennen der natürlichen Gesetze des Lebens!<br />
Erstaunlicherweise gibt uns die Begrenzung eine vermeintliche Sicherheit. Es ist klar definiert, was gut und was schlecht ist, was wichtig und unwichtig, was realistisch und unrealistisch und was richtig und falsch ist. Doch sie engen uns in unserem Menschsein enorm ein. Erweitere ich mein Bewusstsein in Bezug auf mich selbst, begebe ich mich langsam aber sicher aus dieser Komfortzone heraus, dann sieht die Welt vielleicht nicht mehr so aus, wie ich sie mal kannte. Und dabei muss ich mich auch selbst hinterfragen und neu erforschen.</p>
<p>Macht Sie das neugierig oder macht Ihnen das Angst?</p>
<p>Und wenn ich dann zu dem interessantesten Forschungsobjekt überhaupt komme, nämlich Sie selbst, dann halten Sie es doch einfach mal für möglich, dass in Ihnen unendlich viel mehr steckt, als Sie es bisher auch nur erahnen. Schon das verändert Ihr Bewusstsein. Denn nun begegnen Sie sich selbst offen, neugierig, ehrfürchtig und auf Augenhöhe!</p>
<h2>Wir haben unser Bestes gegeben?</h2>
<p>Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten wirklich viel geleistet. Wir haben enorm viel aufgebaut in unserem Land, einen hohen allgemeinen Wohlstand erreicht, von dem viele andere Länder nur träumen, ein starkes und funktionierendes Gesundheitssystem geschaffen, ein ausgeprägtes soziales Netz und noch Vieles mehr. Und doch stehen wir plötzlich vor einem riesigen Scherbenhaufen. Verheerende Umweltzerstörungen über alle Grenzen hinweg, Klimaveränderungen mit nicht vorhersehbaren Auswirkungen, tiefe Verletzungen der Erde, die uns trägt und nährt, ein bisher nie dagewesenes rasant schnelles Artensterben, riesige Flüchtlingsströme und Hungerkatastrophen, und nicht zuletzt eine starke Zunahme an psychischen Erkrankungen im eigenen Land – was immer mehr auch Kinder und Jugendliche betrifft&#8230;lang könnte diese Aufzählung noch weiter geführt werden.</p>
<h2>Erkennen, was ist</h2>
<p>Falls Sie von diesen Missständen noch nichts bemerkt haben, oder es für übertrieben halten, oder aber sich so daran gewöhnt haben, so dass Ihnen alles „normal“ erscheint, dann ist JETZT die Zeit, um aufzuwachen. Und aufwachen heißt hier einfach nur: Anerkennen was ist! Das ist die Schule der Achtsamkeit &#8211; nach innen und außen wahrnehmen was ist, ohne Absicht.<br />
Schon in den achtziger Jahren zeichneten sich diese Entwicklungstendenzen ab. Und von vorausschauenden und wachsamen Menschen wurde es noch viel früher bemerkt. Schon 1972 veröffentlichte der Club of Rome seinen berühmt gewordenen Bericht über „Die Grenzen des Wachstums“ mit allen Konsequenzen. Doch wir sind diesen unguten Weg weitergegangen, haben es bis auf die Spitze getrieben.</p>
<p>Jetzt stehen wir an einem Wendepunkt – in welche Richtung dieser sich bewegt, liegt an uns, an jeder einzelnen und und jedem einzelnen.</p>
<p>Wie konnte es zu all dem kommen und vor allem – gibt es da überhaupt irgendwie wieder einen Weg hinaus? Haben wir doch stets mit vollem Einsatz unser Bestes gegeben. Wir wollten doch alle nur gut und schön leben! Und in Frieden, ja endlich in Frieden, nach all diesen schrecklichen Kriegen.</p>
<p>Wenn ich mit der gleichen Denkweise an die Lösung eines Problems herangehe, mit der ich das Problem geschaffen habe, komme ich nicht weit.</p>
<h2>Die eigene Ganzheit wiederentdecken</h2>
<p>Ich könnte jetzt von den Mächtigen sprechen, die ihre Interessen mit Waffen durchsetzen und Kriege um die Ressourcen dieser Welt führen, oder von großen profitsüchtigen Konzernen, die skrupellos dem Prinzip der ewigen Gewinnmaximierung folgen, oder von dem mächtigen Instrument des Marketings – die Gehirnwäsche unserer Zeit, doch da bin ich wieder nur im Außen, bei den Anderen.</p>
<p>Ein altbekannter Spruch, den wir alle kennen, besagt: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ (Joseph Maistre, Ende 18. Jh.). Es geht nicht um verdienen, das klingt danach, als seien wir nicht gut genug und müssten uns alle irgendwie noch mehr anstrengen. Doch wenn ich wach, offen und ehrlich in mein Inneres schaue, dann muss ich erkennen, dass ich dazu „erzogen“ wurde, nur die rationale Seite in mir stark zu leben, alles auf meinen Verstand zu setzen, einen Teil meiner Wahrnehmung zu verdrängen, dafür scharfsinnig und analytisch zu denken, ehrgeizig, zielgerichtet und erfolgsorientiert zu handeln und an Autoritäten zu glauben, d.h. an Menschen, die besser wissen, was für mich gut ist, als ich selbst. Das sind ja Eigenschaften, die man zum Teil gut gebrauchen kann. Nur fehlt da ein ganz großer Teil unseres natürlichen Seins, das, was wir von Natur aus jenseits des Rationalen, jenseits der Gedanken sind. Sinnlichkeit und sinnliche Wahrnehmung, Fühlen und Mitfühlen, Herzensverbundenheit, eingebunden sein in das große Netz des Lebens, Naturliebe, Intuition, Tiefgründigkeit, Hingabe, Vielfältigkeit und Vollkommenheit, Anbindung an eine innere Weisheit, Verspieltheit und Kreativität. Und nicht zuletzt das mystische in uns. Diesen Teil unseres Seins verdrängen wir gerne, verbannen ihn ins Private oder in einige klar definierte Bereiche wie Kunst und Kultur, in denen das auf einer definierten Ebene ein bisschen ausgelebt werden kann.</p>
<p>Ist es nicht seltsam, dass ich mich als Mensch auf einen kleinen Teil meines Seins, meines Wesens reduzieren muss, um in unsere sogenannte moderne und fortschrittliche Gesellschaft hineinzupassen, in ihr zu leben und sie mitzuentwickeln? Dass ich mich teile, zwischen einen Menschen, der in der Gesellschaft und beruflich agiert und andererseits einer Privatperson? Vielleicht hat diese Reduzierung unseres natürlichen Wesens ja etwas mit dem Scherbenhaufen zu tun, vor dem wir gerade stehen?</p>
<h2>Neue Dimensionen und Möglichkeiten</h2>
<p>Ich möchte Sie einladen, in Ihnen einen Raum aufzumachen für neue vielleicht noch ungeahnte Möglichkeiten, in Ihrem eigenen Bewusstsein und folglich auch für unser gesellschaftliches Leben. Die Zukunft passiert nicht einfach so – die Veränderung beginnt in uns und hat entsprechende Wirkung nach außen.<br />
Es tut gut, ab und zu die Aufmerksamkeit von den äußeren Geschehnissen abzuziehen und nach Innen zu gehen. Gehen Sie dazu am besten regelmäßig in die Natur, ein kraftvoller Ort der pulsierenden Lebendigkeit, und öffnen Sie sich für den Raum um sich herum sowie in Ihrem Inneren. Erlauben Sie sich, Ihre Wahrnehmung auf das Unterbewusste, das Feinstoffliche, das Unsichtbare und Unfassbare zu erweitern. So erlangen Sie Zugang zu völlig neuen Informationen und auch Dimensionen.<br />
Wie nehmen Sie sich wahr, wie nehmen Sie die Welt wahr, was möchten Sie, was sind Ihre Bedürfnisse und Herzenswünsche, wie möchten Sie sie leben und nach Außen ausdrücken? Was begeistert Sie, was lieben Sie, was berührt Sie tief? Welche Gedanken kommen aus Ihrem Alltagsbewusstsein, welche aus einer tieferen Ebene? Wie kultivieren Sie ein liebevolles Wohlgefühl in Ihrem Inneren und eine offene Geisteshaltung, wie möchten Sie Ihren Mitmenschen begegnen?<br />
Wachsen und reifen können wir nur, wenn wir tief in unser Herz hineinblicken. Und wir brauchen Größe, um unsere eigenen Schwächen und Stärken in uns zu erkennen und uns so für eine geistige Entwicklung zu öffnen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meinungsbildung in Zeiten der Wirren &#8211; Innere Haltung zu äußeren Geschehnissen</title>
		<link>https://weitblickwandern.de/meinungsbildung-in-zeiten-der-wirren-innere-haltung-zu-aeusseren-geschehnissen/</link>
					<comments>https://weitblickwandern.de/meinungsbildung-in-zeiten-der-wirren-innere-haltung-zu-aeusseren-geschehnissen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 10:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Brauchen wir denn zu allem eine eigene Meinung? Ist eine Meinung nicht etwas sehr Festgelegtes und Starres – etwas, das eng macht? Oder was ist eigentlich so genau eine Meinung? Ich möchte hier lieber von innerer Haltung sprechen. Wie blicke ich auf die Dinge, auf die Geschehnisse, mit welcher inneren Haltung und von welchem Standpunkt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brauchen wir denn zu allem eine eigene Meinung? Ist eine Meinung nicht etwas sehr Festgelegtes und Starres – etwas, das eng macht? Oder was ist eigentlich so genau eine Meinung?</p>
<p>Ich möchte hier lieber von innerer Haltung sprechen. Wie blicke ich auf die Dinge, auf die Geschehnisse, mit welcher inneren Haltung und von welchem Standpunkt aus betrachte ich die Welt?<br />
Wenn ich mir meiner eigenen inneren Haltung und meiner inneren Standpunkte bewusst werde, die in verschiedenen Situationen natürlich auch unterschiedlich angesprochen werden und sich zeigen, dann beeindrucken mich feste Meinungen von anderen immer weniger.</p>
<p><span id="more-969"></span>Durch die Bewusstheit mir selbst gegenüber, kann ich die Standpunkte der anderen immer klarer erkennen oder auch einfach danach fragen, und verstehen, wie sie zu ihrer Meinung kommen. Und dann merke ich: Meinung ist nur etwas äußerliches, etwas, das polarisiert, etwas, das eng macht, verhärtet und lähmt. Sobald ich auf die dahinterstehenden Standpunkte blicke, auf die menschliche Erfahrung und auf die Verletzungen, aus der sich oft Haltungen zum Leben formen, entsteht Nähe, wahrhaftiger Austausch und Verständnis.</p>
<p>Eine Meinung ist nur die Haifischflosse, die aus dem Wasser ragt. Wirklich interessant ist der dicke Haifisch unter Wasser.</p>
<p>Deswegen interessiert mich beispielsweise schon lange nicht mehr besonders, was unsere Kanzlerin sagt, vielmehr das, was dahinter steckt – aus welcher inneren Haltung zum Leben und sich selbst gegenüber spricht und handelt sie eigentlich?<br />
Ist es nicht höchste Zeit, dass wir uns jenseits der Worte diese Fragen stellen?<br />
Und zwar nicht nur Psycholog*innen, Fachleute und Expert*innen, die spannende Studien verfassen. Nein, das sollte dringend wieder Teil unser ganz normalen alltäglichen Wahrnehmung werden.</p>
<h2>In der Natur kann ich lernen, meine Wahrnehmung zu schulen</h2>
<p>Ich gehe in die Natur, öffne meine Sinne. Überall sind so viele Vögel unterwegs wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Diese hochsensiblen Wesen, die sich bei einer ankündigenden Bedrohung sofort zurückziehen, fliegen den ganzen lieben langen Tag hin und her, sind eifrig mit Nestbau und Versorgung des Nachwuchses beschäftigt, trällern, zwitschern, plätschern in Pfützen und finden immer wieder neue herrliche Aussichtspunkte und köstliche Futterstellen.<br />
Auch viele Greifvögel ziehen hoch oben am Himmel ihre Runden, lassen sich von der Thermik weit hinauf ziehen, um sich dort in den unendlichen Weiten des Himmels gleiten zu lassen und von den Aufwinden tragen zu lassen. Ganz bestimmt sind sie nicht permanent auf der Nahrungssuche, wie wir es in der Schule gelernt haben. Schauen wir ihnen eine Weile zu, werden wir die Idee von grenzenloser Freiheit und Genuss der puren Lebendigkeit nicht mehr los.</p>
<h2>Natur ist Frieden</h2>
<p>Ich streife durch die Natur und nehme Glück wahr, wahre Freude, Zufriedenheit, auch Revierkämpfe, Wachstum und Vergehen, Vielfalt, unendliche Fülle, Schönheit, Vertrauen in die Wärme der Sonne, in den Rhythmus von Tag und Nacht, Vertrauen in den lebendigen Moment, in das JETZT. Nichts ist bedrohlich oder gar gefährlich. Hier kann ich tief durchatmen, hier kann ich sein.<br />
Und dann spüre ich in mich hinein und in meinem Innenleben ist alles gut, lebendig, freudig und glücklich. Und dann schaue ich auf die Geschehnisse im Außen, da draußen in der Welt. Wahre Schlammschlachten spielen sich da gerade ab. Ich sehe nichts wirklich fundamental Neues. Ich nehme es als ein grelles Spotlight wahr, das seit Mitte März auf all die Missstände gelenkt wurde, die es schon seit ganz langer Zeit in unserer Gesellschaft gibt und die sich mit den Jahren mehr und mehr zugespitzt haben. Alles wird sichtbar, alles wird aus dem Sumpf herausgezogen und ans Licht gezerrt – nicht schön, aber ein ganz wichtiger Teil im Reinigungsprozess.</p>
<h2>Auf der Suche nach Wahrhaftigkeit</h2>
<p>Was kann ich glauben, was kann ich nicht glauben, was ist wahr, was inszeniert? Hier stellt sich für mich die ganz wesentliche Frage: Aus welcher inneren Haltung heraus spricht ein Mensch? Spricht jemand wirklich aus einer tiefen Liebe zum Leben, aus dem Bewusstsein der Ganzheit und aus einer Verantwortung gegenüber allem Lebendigen, aus einer Fülle und mit offenem Herzen? Oder spricht jemand aus seinen Ängsten, seinem Minderwert oder vielleicht sogar einem Wahn, einer Paranoia?</p>
<h2>Es lohnt sich, genau hinzuschauen</h2>
<p>Aus welcher inneren Haltung zum Leben und zu sich selbst sprechen Personen an wichtigen Schlüsselpositionen der Gesellschaft? Ist sich die Person über ihre inneren tieferen Beweggründe eigentlich selbst bewusst? Oder ist sie stark im Unbewussten und schwimmt irgendwo mit? Spricht sie aus einem Gefühl der Minderwertigkeit oder des übersteigerten Selbstwertgefühls, aus einer Enge, einem Gefühl der Knappheit und des Mangels?<br />
Lässt sich eine Person (be-)nutzen, damit andere im Hintergrund ihre Interessen durchsetzen können und sie auch einen gewissen Vorteil davon hat und sich zugehörig und gebraucht fühlen kann? Überspielt die Person vielleicht mit großer Anstrengung schon ihr Leben lang ihr tiefes Minderwertigkeitsgefühl, das vielleicht aus kindlichen Verletzungen entstanden ist? Wir alle kennen Verletzungen in der Art zur Genüge, Verletzungen, die nie gesehen und betrauert werden durften und so kein innerer Frieden einkehren konnte.</p>
<h2>Das Wesentliche steht jenseits der Worte – oder: hinter den Dingen</h2>
<p>Wie oft sehe ich besonders in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens seltsam leblos wirkende Menschen mit trüb erscheinenden Augen, oder mit einem hohen Aggressionslevel und innerlichem Druck. Was strahlen diese Personen für mich aus? Was schwingt da mit jenseits der Worte? Wie wir wissen, geschieht ein Großteil menschlicher Kommunikation nicht über Worte, sondern durch bewusst oder unbewusst gesetzte Signale unseres Körpers, die sogenannte nonverbale Kommunikation. Auch über unsere Stimme transportieren wir sehr viel Information mit.</p>
<h2>Mit neuem Bewusstsein bewusst Neues erschaffen</h2>
<p>Die inneren Beweggründe, bewusste oder unbewusste, von uns Menschen sind unendlich vielfältig. Aus diesem großen Wirrwarr ist unsere Welt aufgebaut, die wir jetzt sehen. Zwischen großartigen, genialen, visionären, sinnstiftenden, lebensliebenden Erschaffungen bis hin zu sehr, sehr vielen sehr unvollständigen Dingen, die von ebensolchen unvollständigen Menschen geschaffen wurden, finden wir in unserer bunten Welt wohl so ziemlich alles.<br />
Ist es nicht eine schöne Vorstellung, aus der Liebe zum Leben und der Verantwortung gegenüber allem Lebendigen heraus all die unvollständigen Dinge langsam, Schritt für Schritt aus unserer Gesellschaft zu verabschieden und kraftvoll und klar ganz bewusst mit den Bausteinen von Liebe und Empathie, Intelligenz und Verantwortung ganz viel Neues zu schaffen?</p>
<h2>Visionen einer neuen Welt – die Neue Welt liegt in Ihnen</h2>
<p>Während in unserem alten System Schlammschlachten, Enthüllungen und Klärungen stattfinden, dürfen wir schon von einer neuen Welt träumen – in allen Bereichen des Lebens! Jede und jeder träumt dort, wo es sie und ihn hinzieht! So träumen wir als Gesellschaft von unendlich vielen und vielfältigen Dingen, so vielfältig wie wir selbst sind. Wir träumen von neuen Wegen des Lernens für unsere Kinder, von neuer Mobilität, von neuen menschlichen Beziehungen, von neuer Verantwortung und Liebe für alles Lebendige und von einem neuem Umgang mit den Millionen von eingesperrten Tieren in unserem Land, von neuer natürlicher Ernährung ohne eine Leben zerstörende „Lebens“-mittelindustrie, von neuer natürlicher und nachhaltiger Energie, von neuen wunderbaren Technologien, die so viel Ungeahntes möglich machen, von neuen Wegen des Handelns und Austauschens auf Augenhöhe, von einem neuen Zusammengehörigkeits- und Verantwortungsgefühl in Anbetracht einer globalisierten Welt, von neuen Festen und neuen Wegen, das Leben zu feiern, von neuer Einfachheit und Leichtigkeit, mit der wir durch den Alltag gehen, weil wir nichts mehr „werden“ müssen, sondern einfach sein dürfen und von starken Frauen und Männern, die sich vollkommen frei einfach in ihrem Menschsein auf Augenhöhe begegnen und, und, und&#8230;</p>
<h2>Einladung zum Träumen</h2>
<p>Träumen und Visionen sind in dieser Zeit des großen Wandels Tür und Tor geöffnet – nicht etwa als Spinnerei, nein, aus dem Herzen heraus, immer in Verbindung mit dem eigenen Körper, mit den Sinnen, mit den Füßen auf dem Boden, auf der Erde, die uns trägt und nährt – wie fühlt sich diese Idee wirklich an?</p>
<h2>Realität entsteht durch zielgerichtete Energie!</h2>
<p>Mit unserer Energie erschaffen wir die Wirklichkeit. Dieses universale Wissen dürfen wir wieder tief in uns verankern. Wir sind kreative Wesen und unser Geist hat ein hohes schöpferisches Potential. Indem wir nicht etwas sehnsuchtsvoll herbeiwünschen, als würde es da ein gewährende Autorität geben, die Geschenke verteilt, sondern indem wir uns mit unserem ganzen Sein unsere Träume, Visionen und Ideen als bereits real vorstellen und sie in jeder Faser unseres Körpers fühlen.</p>
<p>Wenn wir unsere Träume als glaubhaft fühlen und wahrnehmen können, so als wären sie schon Realität, dann können wir damit wirklich Neues in unserem Leben manifestieren.</p>
<p>Und wenn wir uns wieder selbst ermächtigen, werden wir im Inneren frei und können so ganz anders mit unserem Umfeld in Kontakt treten – nämlich offen und bereit zu gemeinsamer Gestaltung.</p>
<p>Solange gerade aufgrund der äußeren Umstände unsere Freiheit stark eingeschränkt ist, haben wir wunderbar Zeit, um uns zu Fragen, wie es denn eigentlich mit unserer inneren Freiheit aussieht und können ganz bewusst unsere Aufmerksamkeit dort verstärkt hinlenken.</p>
<h2>Selbstermächtigung: Abschied von einer omnipotenten Autorität außerhalb von uns selbst</h2>
<p>Niemand außer mir selbst kann besser wissen, was für mich gut und wichtig ist. Wenn wir unsere Energie, die wir permanent durch unsere Erziehung und Konditionierung ins Außen abgeben, auf Menschen, die vermeintlich alles besser wissen und können als wir, die vermeintlich einen Plan haben, uns als Experten*innen erscheinen, wieder auf uns selbst zurücklenken, dann kann aus diesem neuen Bewusstsein heraus wirklich ein großer Wandel in der Welt geschehen.</p>
<p>Wir müssen uns einfach nur an unsere ureigene innere „Natur“ erinnern. Und das ist ein wunderschöner Prozess, der uns unendlich bereichert und zu dem macht, was wir wirklich sind.</p>
<p>Und wenn Sie jetzt denken, das klingt alles ziemlich unrealistisch, davon sind wir ja Lichtjahre entfernt, dann fragen Sie sich doch einfach ohne gleich an die ganze Welt zu denken, wieweit SIE davon entfernt sind. Und wenn es vielleicht bei Ihnen ganz gut aussieht mit Ihrer inneren Freiheit und Selbstermächtigung, dann können Sie einfach durch ihr natürliches und freies so Sein andere damit anstecken.</p>
<p>Und da Ansteckungsraten exponentiell steigen, wie wir ja gerade tagtäglich vorgeführt bekommen, kann sich dieser Wandel rasant schnell ausbreiten.</p>
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		<title>Naturkraft und Sinnlichkeit, Leidenschaft und Lebensfreude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 21:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Jahr für Jahr im Wonnemonat Mai begegnen wir in der Natur einer explodierenden Energie der Frühlingskräfte. Alles um uns herum wächst, sprießt, gedeiht, enfaltet sich in seiner ganzen Schönheit. Das ist so kraftvoll und allumfassend, dass sich dieser Energie wohl kaum jemand vollständig entziehen kann. Die Frühlingsgefühle, die wir alle kennen, zeigen deutlich unsere Einbindung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jahr für Jahr im Wonnemonat Mai begegnen wir in der Natur einer explodierenden Energie der Frühlingskräfte. Alles um uns herum wächst, sprießt, gedeiht, enfaltet sich in seiner ganzen Schönheit. Das ist so kraftvoll und allumfassend, dass sich dieser Energie wohl kaum jemand vollständig entziehen kann. Die Frühlingsgefühle, die wir alle kennen, zeigen deutlich unsere Einbindung in die Zyklen der Natur.</p>
<p>Die Sonne scheint schon richtig warm, es ist hell bis spät in den Abend, Blumen blühen überall und verbreiten süße und betörende Düfte, Insekten schwirren umher auf der Suche nach Nahrung, Vögel singen und die Amseln trällern ihre Abendkonzerte. In der Tierwelt bilden sich überall Pärchen, die ersten Vögel schlüpfen, Jungtiere werden geboren. Der Monat Mai ist der Monat des Wachstums, der Entfaltung, der unbeschwerten Lebensfreude und der Fruchtbarkeit.</p>
<p><span id="more-945"></span></p>
<h2>Unsere Vorfahren feierten Beltane – ein uraltes Fruchtbarkeitsfest</h2>
<p>Wie wichtig dieses wunderbare Geschehen in der Natur für unsere vorchristlichen Vorfahren war, können wir an den alten Überlieferungen über das Fest Beltane sehen. Beltane wurde alljährlich in der Nacht zum 1. Mai gefeiert. Es war ein Fruchtbarkeitsfest, bei dem Lust und Sexualität als die heiligen Kräfte verehrt und gefeiert wurden, die neues Leben in all seinen Formen hervorbringen. Sie sind der Ursprung des Lebens, die antreibende Kraft.<br />
Die Menschen machten große Feuer, sangen und tanzten wild und nahmen sehr wahrscheinlich auch berauschende Getränke zu sich &#8211; die Maibowle mit dem süßlich duftenden Waldmeister dürfte ein Relikt uralter Zeiten sein. Die triebhafte und archaische Seite in uns wurde bei diesem Fest besonders gewürdigt und die Menschen feierten ihre wilde ungezügelte Leidenschaft für das Leben.</p>
<h2>Entfaltung und Entwicklung liegt in der Natur der Dinge</h2>
<p>Wie klingt das für Sie? &#8222;Wilde und ungezügelte Leidenschaft für das Leben&#8220;? Leben Sie Ihr Leben leidenschaftlich? Entfalten Sie sich in Ihrer ganzen Schönheit? – Jahr für Jahr auf einer immer weiteren Ebene der Spirale des Lebens? Ist Ihnen bewusst, dass in der Entfaltung Ihres ganz eigenen Potentials eine ebenso große Schönheit steckt wie in der Entfaltung jeder einzelnen Apfelblüte?</p>
<p>Stellen Sie sich eine Amsel vor, die hager und dünn ist, weil sie die besten Körner immer erst anderen gibt, bevor sie an sich denkt, die verklebte Flügel und matte Federn hat, weil sie keine Zeit hat, sich ausgiebig und hingebungsvoll zu putzen, die abends still auf einem Zweig sitzt und sich nicht traut zu singen, weil sie sich sicher ist, dass alle anderen Amseln sowieso viel schöner als sie singen können und sie sowieso niemand hören würde, und die zur Stunde der Dämmerung sehnsuchtsvoll und melancholisch in die Weiten des Himmels schaut.</p>
<h2>Wie wäre es mit einer genussvollen Sonnenmeditation?</h2>
<p>Schauen Sie mal eine Weile weg vom Weltgeschehen und gehen Sie zu dem Ort, an dem Sie den Ursprung des Seins, auch Ihres Seins am stärksten fühlen können &#8211; die Natur! Öffnen Sie ganz bewusst Ihre Sinne und Ihr Herz, lassen Sie sich betören von den süßen Düften, lauschen Sie dem fröhlichen Vogelgezwitscher und vielleicht einem plätschernden Bach, fühlen Sie die weichen und zarten sich gerade erst entfaltenden Blätter der Bäume, kosten Sie die scharfen und kräftigen Frühlingskräuter, legen Sie sich auf eine Wiese und nehmen Sie ein Sonnenbad. Lassen Sie sich durchströmen von der Wärme und dem Licht der Sonne &#8211; lassen Sie das Licht durch sich hindurchfließen, alles reinigen und erhellen, nehmen Sie es in jede Körperzelle auf und speichern Sie es dort.</p>
<p>Wenn Sie mit dieser Offenheit und Bewusstheit in die Natur gehen, kann sich eigentlich nur ein freudiges Gefühl von Lust und Genuss einstellen. Vielleicht werden Sie aber auch ein bisschen traurig und spüren eine Sehnsucht in sich, diese sprudelnde Lebensenergie wieder in Ihrem Leben zurückzugewinnen und zu verankern. Dann ist ein solcher bewusster Spaziergang genau der richtige Anfang für Sie.</p>
<p>Lassen Sie sich verführen von dieser lebendigen und überaus sinnlichen Energie um Sie herum!</p>
<h2>Wie steht es um Ihre Lebenslust?</h2>
<p>Ich möchte Sie dazu einladen, diese Energien in sich selbst ein bisschen zu erforschen. Unabhängig von der Beziehung zu anderen Menschen, einfach ganz für Sich:<br />
Wie lustvoll ist Ihr Leben? Spüren Sie eine Lust am Leben zu sein, eine Lust bei bestimmten Aktivitäten und wo zeigt sich Leidenschaft und Hingabe in Ihrem Leben? Was bedeutet das für Sie? Was im Leben bereitet Ihnen wirklich Freude und wie fühlt sich das im Körper an? Und was sind Ihre An-TRIEBS-kräfte im Leben? Unsere instinktiven Triebe sind starke Kräfte und doch oft sehr vernachlässigt oder unbewusst. Vielleicht ist es Zeit, diesen Bereich in Ihnen mal mit ganz neuen Augen zu betrachten und neugierig zu erforschen?</p>
<h2>Aus der inneren Mitte heraus das Geschehen beobachten: Verwurzelt wie ein Baum</h2>
<p>Ein neuer Blick ist besonders gerade JETZT in dieser turbulenten Zeit gefragt. Jede Krise birgt eine große Chance auf Veränderung und Weiterentwicklung in sich. Voraussetzung dafür ist, dass wir die Dinge so wie sie sind, ganz bewusst wahrnehmen und allein durch dieses aufmerksame Beobachten (ohne sofort zu urteilen) kann sich schon ein neues vielleicht tieferes Bewusstsein in uns einstellen. Nur durch ein sich wandelndes Bewusstsein ist wirkliche Veränderung möglich.</p>
<p>Dabei ist es ganz wichtig, dass wir uns nicht zu sehr von den äußeren Geschehnissen beeinträchtigen lassen und wie ein Spielball nur noch darauf reagieren. Stattdessen müssen wir uns gut in uns selbst verankern, sozusagen &#8222;auf dem Boden bleiben&#8220; und aus der inneren Ruhe heraus die Dinge mit einer ganz neuen und offenen Wahrnehmung betrachten. Wie ein Baum, der im Sturm zwar ins Schwanken gerät, aber dabei fest verwurzelt in der Erde bleibt.</p>
<h2>Mit neuem Blick die Welt erkennen</h2>
<p>Besinnen Sie sich auf Ihre ureigene Kraft, auf Ihre Intuition, auf Ihr inneres Wissen, erforschen Sie die Essenz in sich. Vielleicht schauen Sie mal mit einem ganz neuen Blick auf Sich selbst, vielleicht zeigt sich in Ihnen etwas ganz Neues, was Sie bisher gar nicht wussten, zu sein &#8211; oder auch andersrum: Das, was Sie dachten zu sein, zeigt sich zu einem Teil einfach als Konditionierung und es gefällt Ihnen gar nicht mehr. Und dann blicken Sie nach außen: Sind die Dinge wirklich das, was sie zu sein scheinen? Ist die Welt so wie wir es in der Schule gelernt haben? Hinterfragen und prüfen Sie das so lange als selbstverständlich Angenommene.</p>
<p>Wie auch immer wir auf das Geschehen blicken, sollten wir nicht vergessen, dass die Antriebskräfte unserer Autoritäten seit Jahrhunderten immer mit Macht und Geld verbunden sind. Es ging nie und es geht auch jetzt nicht (wirklich) um unsere Gesundheit. &#8222;Dürften&#8220; wir sonst unsere fruchtbaren Böden mit Pestiziden verseuchen und damit unsere Lebensmittel? &#8222;Dürften&#8220; wir das Fleisch, das wir essen, mit Medikamentenrückständen und Adrenalin vergiften, die Luft, die wir atmen, sowie das Wasser, das wir trinken, derart belasten, wie es aktuell geschieht?</p>
<p>Um dieses alte Machtprinzip langsam in die Verwandlung zu bringen hin zu wahrhaftigen Werten, sind Sie ganz wichtig! Jede und jeder Einzelne von uns kann einen wichtigen Teil zu dieser Entwicklung beitragen. Lassen Sie diese Wochen nicht einfach in einer Art Wartemodus verstreichen, bis wir wieder zur &#8222;Normalität&#8220; zurückkommen &#8211; nach so vielen Wochen, in denen sich die Ereignisse überschlagen, kann die Welt nicht mehr &#8222;die alte&#8220; sein.</p>
<p>Ich möchte Sie einladen, möglichst oft &#8222;nichts&#8220; zu tun. Wenn Sie Zeit haben, dann erlauben Sie sich, sich einfach ein bisschen treiben zu lassen, vielleicht länger zu schlafen, mal einfach in den Tag hineinzuleben, absichtslos mit offenen Sinnen durch die Natur zu schlendern, und dabei die Energien der Natur und gleichzeitig sich selbst und Ihren Körper zu fühlen.</p>
<p>Ich wünsche uns allen einen freudigen, sinnlichen und lustvollen Wonnemonat Mai!</p>
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		<title>Coronavirus und Naturkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gudrun Glemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 11:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Natur ist der kraftvollste Ort, an dem wir uns überhaupt aufhalten können. Nirgendwo sonst können wir die Reinheit und Klarheit und die alles durchströmende Lebensenergie so deutlich spüren wie dort. Kein anderer Ort unterstützt uns so kraftvoll dabei, in unsere innere Mitte zu kommen, unsere Lebensfreude, unsere Liebe und unser Potential zu entdecken und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur ist der kraftvollste Ort, an dem wir uns überhaupt aufhalten können. Nirgendwo sonst können wir die Reinheit und Klarheit und die alles durchströmende Lebensenergie so deutlich spüren wie dort. Kein anderer Ort unterstützt uns so kraftvoll dabei, in unsere innere Mitte zu kommen, unsere Lebensfreude, unsere Liebe und unser Potential zu entdecken und uns positiv auszurichten! Und darum geht es, schon immer und aktuell noch mehr denn je.</p>
<p>Egal, was in unserer Gesellschaft und zu einem großen Teil in unseren Köpfen gerade passiert, die Natur ist immer verlässlich und in ihrer ganzen Fülle und Kraft einfach da. Wenn wir in die Natur gehen und mit allen Sinnen wahrnehmen, können wir tiefen Frieden fühlen, eine tiefe Akzeptanz und ein Annehmen. Völlig unabhängig davon, was im Außen gerade passiert und wie wir alle mehr oder weniger gerade mal wieder „Kopf stehen“.</p>
<p><span id="more-920"></span></p>
<h2>Unsere verkehrte Welt</h2>
<p>Die vorherrschenden Emotionen allerdings, die schon seit Jahren und gerade jetzt besonders stark vom öffentlichen Apparat zusammen mit Wissenschaft und Medien im Schlepptau angestoßen werden, sind geprägt von Angst, Verunsicherung und Stress. Die Natur jedoch spiegelt uns genau das Gegenteil, d.h. sie spricht diesen vollkommen gesunden Kern in uns an, den wir alle in uns haben – sofern wir uns der Natur wirklich öffnen und hinhören: Vollkommenheit, Liebe, tiefe Freude, unerschütterliches Vertrauen in uns selbst und in das Leben, Sinnlichkeit, Hingabe, Mitgefühl, Ganzheit.</p>
<p>Diese enorme Diskrepanz zwischen dem, was uns das öffentliche Leben vermittelt und dem, was uns die Natur spiegelt, sollte uns alle sofort aufwachen und erkennen lassen, dass wir in unserer gesellschaftlichen und vor allem in unserer wirtschaftlichen Entwicklung schon vor langer Zeit eine völlig ungute Richtung eingeschlagen haben.</p>
<p>So vieles steht auf dem Kopf. Egal welchen gesellschaftlichen Bereich man genauer betrachtet, man stößt fast überall auf enorme Missstände und Verdrehungen.</p>
<p>Aktuell klammern sich viele von uns an alte Konditionierungen, vertrauen nicht ihrer eigenen Kraft und Weisheit. Wenn sie keinen inneren Halt finden, suchen sie Halt im Außen. Und damit machen sie sich abhängig und verletzbar und geben Verantwortung ab, an andere, die einen vermeintlichen Plan haben. Diejenigen, die nach Macht und Geld streben, nutzen diesen simplen Mechanismus schon seit Jahrhunderten – und die große Mehrheit der Menschen, die vollkommen friedfertig ist, macht mit.</p>
<p>Nur in einer Gesellschaft, in der Vieles auf Sand gebaut ist und die Angst wie der Fugenmörtel alles zusammen hält, kann ein Coronavirus solche Aufmerksamkeit bekommen, solche enormen Ängste und Paniken schüren und sogar – wie wir jetzt gerade alle mit ansehen – ganze gesellschaftliche Bereiche völlig lahm legen, Existenzen in den Ruin treiben und fundamentale Freiheits- und Persönlichkeitsrechte aushebeln. Und im Hintergrund steht für einige wenige mal wieder das ganz große Geschäft im Vordergrund.</p>
<h2>Falsche Informationen verunsichern</h2>
<p>Viele Zahlen, die uns geliefert werden, sehen wir völlig ohne Bezug. In China sterben z.B. pro Tag über 4000 Menschen an Luftverschmutzung, das sind fast 1,5 Millionen Menschen jährlich (genaue Zahlen auf der <a href="http://berkeleyearth.org/air-pollution-overview/" rel="noopener">Website des Umweltinstitutes Berkeley Earth</a>). Das ist dort ganz „normal“. Als Folge des Coronavirus sind in China insgesamt gerade mal 3217 Menschen gestorben.</p>
<p>Laut WHO sterben weltweit pro Jahr ca. 7 Millionen Menschen an Luftverschmutzung (Quelle: <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/who-studie-luftverschmutzung-toetet-sieben-millionen-menschen" rel="noopener">Website der Zeit</a>. Diese Zahlen gingen 2015 und 2018 durch die Medien und interessieren heute kaum einen Menschen mehr. Dabei sind sie mit Sicherheit noch gestiegen. Bei Luftverschmutzung als Todesursache kann man aber nicht Milliarden mit einem Impfstoff verdienen, sondern nur feststellen, dass andere Maßnahmen wichtig wären, über die – wie wir alle wissen – seit Jahren fast ergebnislos diskutiert wird.</p>
<p>Niemand sagt uns, wie wir nachhaltig unser Immunsystem stärken sollen. Aber wie man richtig die Hände wäscht, das geht tagtäglich durch die Medien. Alles ist verdreht.</p>
<p>Wie ein Sog zieht es so viele Menschen immer wieder dahin, auf das Negative zu blicken, auf das vermeintlich Spektakuläre, das Angstmachende, das Skandalöse, das Zerstörende. Unsere Gesellschaft liebt den Hype. Und wir alle wissen: Die Energie geht dorthin wo unsere Aufmerksamkeit hingeht.</p>
<p>Deswegen ist es jetzt so wichtig, hinter die Dinge zu schauen. Alle schauen auf den vermeintlich so gefährlichen Coronovirus, aber was passiert im Hintergrund, welche politischen Entscheidungen werden gerade gefällt, wer profitiert davon …</p>
<p>Es ist sehr wichtig, wachsam zu sein!</p>
<h2>Ich möchte Sie hiermit einladen, einfach mal die Perspektive zu wechseln!</h2>
<p>Es ist im Grunde genommen nur diese kleine Entscheidung, die wir für uns fällen müssen oder dürfen und die so Vieles verändern kann.</p>
<p>„Ja, ich richte von jetzt an meine Aufmerksamkeit auf das Positive, auf das Lebensbejahende. Ich schalte den Fernseher mal aus und vertraue mir selbst. Ich vertraue auf meine innere Kraft, die in mir vorhanden ist. Ich vertraue mir ganz allein aus meinem Inneren heraus, für mich zu erkennen, was das Positive und Lebensbejahende ist und wo ich das finde. Und ich will einfach sein, ich sein und nicht irgendetwas werden müssen. Ich hülle mich in eine liebevolle Energie und weiß, dass das Leben bereit ist, mich immer reich zu beschenken. “</p>
<p>Und für alle von uns wird es etwas Anderes sein, denn die Welt ist unendlich vielfältig und grenzenlos!</p>
<p>Dieses „Sich-selbst-Vertrauen“ ist die wichtigste Affirmation, die wir alle tagtäglich üben sollten, in einer Welt, in der uns schon viel zulange, nämlich seit Jahrhunderten, erklärt wird, wie wir sein sollen, wie und was wir denken sollen, was wir machen und leisten müssen, was wichtig und unwichtig ist und vor allem was unsere Bedürfnisse sind bzw. sein sollten und was wir brauchen – und: die uns die wichtige zu uns selbst gehörende Verantwortung abnimmt. Diese Aufzählung der allgemeinen, ganz „normalen“ gesellschaftlichen Konditionierungen wäre endlos weiterzuführen.</p>
<p>Aus Angst vor unserer eigenen Größe machen wir so Vieles einfach mit und tragen es weiter. Wie lange noch?</p>
<h2>Neue Chancen eröffnen sich</h2>
<p>Die große Verunsicherung, die in unserer Gesellschaft nun geschürt wurde, könnten wir als große Chance zu einer Wende sehen!</p>
<p>Trotz der unfassbaren Zerstörung und Vergiftung, die wir unserer Erde bereits angetan haben und in rasantem Tempo immer noch tun, und sie damit in sehr große Bedrängnis gebracht haben, ist die Natur immer noch kraftvoll und unerschütterlich einfach da und heißt uns willkommen. Das können wir sofort spüren, wenn wir uns ihr öffnen und mit ihr in Kontakt gehen.</p>
<p>Und sie lädt uns jeden Tag von Neuem ein, im Spiegel ihrer Schönheit und Ganzheit unseren inneren Kern und unsere eigene Wahrhaftigkeit zu erkennen und daraus zu handeln.</p>
<p>Sie lädt uns jeden Tag ein, uns für die Liebe zu entscheiden und gegen die Angst. Sie lädt uns jeden Tag ein, vollkommen neu zu beginnen und einen ganz neuen Weg einzuschlagen – die Stimme unseres Herzen zu fühlen und wieder als Wegweiser anzuerkennen. Sie lädt uns ein, wieder zu lernen, unser Denken und Fühlen bewusst zu verbinden, und das, was wir tun, mit Liebe zu tun, lebensbeschützend und lebensbejahend. Diese Werte dürfen wir wieder in uns verankern und uns erinnern, dass sie schon immer ein Teil von uns waren.</p>
<h2>Die Natur zeigt uns wie es geht</h2>
<p>Ein Laubbaum wirft alle seine Blätter im Herbst ab und beginnt nach der Regenerationspause in jedem Frühling wieder vollkommen neu. Er behält nicht einen Teil seiner Blätter im Herbst aus der Unsicherheit heraus, was der Frühling wohl so bringen wird. Das ist vollkommene Hingabe ans Leben. Ohne Angst, ohne Festhalten strömt die Lebenskraft immer ungehindert und kraftvoll durch uns hindurch.</p>
<p>Auch jetzt nach schweren Stürmen und vielen, vielen entwurzelten und umgekippten Bäumen, in einem völlig ver-rückten Klima, bricht sich das frische Grün überall seinen Weg ans Licht. Die alles durchströmende Lebensenergie bahnt sich ihren Weg trotz aller Widrigkeiten. Sie ist allumfassend und durchströmt auch uns.</p>
<p>Von vielen unserer vorchristlichen Vorfahren wissen wir, dass alles für sie „heilig“ war und damit geschützt war und geachtet wurde: jeder Baum, jedes Tier, jeder Stein. Und heilig heißt nichts anderes als „ganz“ zu sein, was man im englischen Wort „whole“ noch sehen kann. Unsere Vorfahren haben die Ganzheit oder Ganzheitlichkeit von allem nicht nur erkannt, sondern sie lebten in ihr.</p>
<p>Wir sind schon vor langer Zeit herausgetreten aus der Ganzheit und das kann auf Dauer nur in eine Sackgasse führen, denn es steht dem natürlichen Fluss des Lebens entgegen und richtet sich letztendlich gegen das Leben und damit gegen uns selbst.<br />
Entscheiden Sie sich ab heute jeden Tag von Neuem für das Leben, für die Liebe, für das Licht und vor allem für sich selbst!</p>
<p>Gehen Sie in die Natur hinaus, neugierig, offen, ohne Erwartung und nehmen Sie einfach wahr.</p>
<p>Stärken Sie Ihre innere Kraft, lauschen Sie nach innen, nach ihrer eigenen inneren Weisheit und lernen Sie wieder, sich selbst zu vertrauen!<br />
Und das wird Ihr Immunsystem stärken!!</p>
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